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Humboldts Erben – dTV – Xvid

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Dauer: 42:00 | Größe: 430 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: DAtK

Folge 1: Der Jäger des Killervirus In den Buschwäldern Ugandas und im Dschungel des Kongo lauert einer der gefährlichsten Feinde der Menschheit: Ebola. Etwa alle zwei bis drei Jahre sorgt das Todesvirus für grauenerregende Epidemien, um darauf wieder spurlos im Busch zu verschwinden. Bis heute rätseln Virenforscher, in welchem Tier sich Ebola verbirgt, bevor es erneut auf einen Menschen überspringt. Der Arzt und Epidemiologe Matthias Borchert hat die Spur des Killervirus aufgenommen und fahndet nach den Ursprüngen und nach Überlebenden der jüngsten Ausbrüche, mit dem Ziel, Ebolas Versteck aufzuspüren und das so genannte „Wirtstier“ des Erregers zu fangen. Der Film zeigt die Begegnungen des Forschers mit Zauberern, Goldsuchern und Pygmäen. Und er dokumentiert den dramatischen Augenblick, in dem der Wissenschaftler in das Labyrinth einer verlassenen Goldmine vordringt, dem möglichen Versteck des ansteckendsten Virus der Welt.
Folge 2: Wenn die Götter Feuer speien Der Fuji ist der heilige Berg Japans. Er strahlt eine trügerische Ruhe aus. Der „schönste Vulkankegel der Welt“ ist nur 50 Kilometer von Tokio entfernt. Wenn er explodiert, erleben Millionen Menschen die Hölle vor der Haustür. 200.000 Todesopfer forderte der Vulkanismus in den letzten 200 Jahren. Fieberhaft arbeiten Wissenschaftler rund um den Globus an effektiven Frühwarnsystemen. Der Münchner Vulkanologe Professor Donald Dingwell hat den Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen, um den nächsten Ausbruch vorhersehbarer zu machen und eine tödliche Katastrophe wie 1991 zu verhindern: Am Unzen in Japan raste ein pyroklastischer Strom, eine Glutlawine mit 200 Stundenkilometer zu Tal und vernichtete alles, was sich ihr in den Weg stellte. 43 Menschen kamen um, Tausende wurden obdachlos. Der Ethnologe Professor Peter Knecht untersucht, wie die Japaner seit Jahrhunderten mit dem Phänomen umgehen, wie es Eingang in ihre Religion gefunden hat. Er besucht die Itakos, blinde Frauen, die am Vulkan Osore mit den Verstorbenen Kontakt aufnehmen. Sie glauben: Die Ahnen können warnen, wenn man ihnen richtig zuhört. Der Vulkankrater gilt vielen Japanern als Wohnort der Toten. In einem Shinto-Schrein entdeckt Knecht einen heiligen Stein, der der Legende nach auf einem Fisch liegen soll. Falls der Fisch sich bewegt, bebt die Erde, speien die Berge Feuer, so will es eine Jahrhunderte alte Überlieferung. Und tatsächlich haben Wissenschaftler inzwischen Anhaltspunkte, dass minimale Wasserbewegungen im Innern des Vulkans die ersten Vorboten eines Ausbruchs sind.
Folge 3: Atlantis der Wüste Es heißt: Als Gott die Welt in Land und Meer aufteilte, ließ er die Arabische Halbinsel als Rub ‚Al-Khali, als leeres Viertel zurück – unbewohnbar und undurchdringlich. Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel am Rand des leeren Viertels. Weite Teile des Landes bestehen aus Wüste und aus kargem Gebirge. Leben ist dort nur in Oasen möglich. Weder die extremen Temperaturunterschiede – 50 Grad im Schatten tagsüber und minus 10 Grad nachts – noch der kaum messbare Niederschlag konnten die Oasenbewohner vertreiben. Im Gegenteil, die Oasen des Omans entwickelten sich zu blühenden Städten. Der Tübinger Islamwissenschaftler Professor Heinz Gaube und der Architekturhistoriker Professor Michael Jansen von der Technischen Hochschule Aachen sind auf der Suche nach dem Geheimnis der Oasen des Rub’Al-Khali. Wie konnte sich dort, unter diesen lebensfeindlichen Bedingungen, eine derart reiche und mächtige Kultur herausbilden? Eine der berühmtesten Oasen war die schon im Koran erwähnte Stadt Ubar, die von Lawrence von Arabien „das Atlantis der Wüste“ genannt und von mittelalterlichen Autoren mit dem Paradies verglichen wurde. Satellitenbilder enthüllten uralte Karawanenwege, die an einer bestimmten Stelle zusammentrafen. Unter dem Sand fand man die Überreste einer großen Siedlung. Waren dies die Überreste des berühmten Ubar, das 300 n. Chr. zerstört wurde? Ein Zufallsfund brachte Gaube auf die richtige Spur: In einer verfallenen Geisterstadt fand er über 8000 Briefe aus dem frühen 19. Jahrhundert, die komplette Korrespondenz des Scheichs Murzin al Abri, dem damaligen Scheich der Oase.
Folge 4: Im Reich der Chagga Als portugiesische Seefahrer im 17. Jahrhundert die Ostküste Afrikas erreichten, erzählten ihnen arabische Sklavenhändler von zwei Weltwundern im Landesinneren. Dort gäbe es einen Berg mit einer Kappe aus purem Silber, und an seinen Hängen fließe das Wasser bergauf. Das erste Rätsel hatten die weißen Forscher schnell gelöst: Es ist der ewige Schnee auf dem fast 6000 Meter hohen Gipfel des Kilimandscharo. Dem zweiten Wunder ist jetzt ein Professor aus Deutschland auf der Spur: Christoph Winter, Ethnologe an der Universität Bayreuth, erforscht seit einigen Jahren das Bewässerungssystem der Chagga, die an den Abhängen des Kilimandscharos seit Hunderten von Jahren leben. Dabei stieß er auf eine verschollene Hochkultur. Die Chagga beherrschten nicht nur ein überaus ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das an manchen Stellen wirklich den Eindruck erweckt, als ob das Wasser bergauf fließe, sie intensivierten damit auch ihre Landwirtschaft und machten sie zu einer der effektivsten Afrikas. Um die Welt im Reich der Chagga von verschiedenen Seiten zu erforschen, holte Winter die Zoologen und Biologen Claudia und Andreas Hemp zum Kilimandscharo. Die Bayreuther Wissenschaftler entdeckten am höchsten freistehenden Berg der Welt viele bisher unbekannte Tier- und Pflanzenarten, deren Entwicklung und Verhaltensänderungen sie untersuchen. Denn das Paradies ist bedroht. Die globale Klimaveränderung lässt die Gletscher am Gipfel schmelzen. Nach Hemps Hochrechnungen wird es 2020 keinen Schnee mehr am Kilimandscharo geben.

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Humboldts.Erben.-.2v4.-.Wenn.die.Götter.Feuer.speien.GERMAN.DOKU.dTV.FS.XviD-DAtK
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Humboldts.Erben.-.4v4.-.Im.Reich.der.Chagga.GERMAN.DOKU.dTV.FS.XviD-DAtK
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Erstellt am 28 Juni '09, in Archäologie. Tags: , , , .

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