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J accuse: Ich klage an – HDTVRip – SD

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Klassiker des pazifistischen Films. Das zweiteilige Werk entstand 1918 noch auf den Schlachtfeldern bei Verdun und führt in eindrucksvollen Bildern die Agonie des Krieges vor Augen. Der Film war stark zensiert worden. Dank einer aufwändigen Restaurierung liegt er nun in einer fast vollständigen Fassung vor, untermalt von einer Film-Symphonie für großes Orchester und virtuellen Chor. So wie Emile Zola 1898 in einem offenen Brief mit dem Titel „J’accuse …!“ für den jüdischen Offizier Dreyfus Partei ergriff und das Fehlurteil der französischen Militärjustiz gegen Dreyfus bloßstellte, so ist auch dieser 1918 entstandene Film ein Fanal der öffentlichen Anklage. Abel Gance (1889-1981) war zu Beginn des Ersten Weltkriegs schon ein aufstrebender Filmregisseur. Zeitweise war er in der Filmabteilung der französischen Armee und wurde wegen Tuberkolose vorzeitig entlassen. Ein unmittelbarer Impuls zu „J’accuse“ war der Antikriegsroman „Le feu“ von Henri Barbusse (1916). Die Dreharbeiten begannen im August 1918, teilweise auf realen Schlachtfeldern wie dem von Saint-Mihiel, wo die US-amerikanische Armee kämpfte und die Gance Dreharbeiten erlaubte, ohne zu wissen, dass er einen Film gegen den Krieg im Sinn hatte. Diese Authentizität begründete den internationalen Erfolg des Films, insbesondere der „Marsch der Toten“, wofür Gance Soldaten einsetzte, die in Verdun gekämpft hatten und die nach den Dreharbeiten im September 1918 wieder an die Front mussten.

Dauer: 02:45:00 | Größe: 2000 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: HB

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Erstellt am 4 Oktober '15, in Doku-Drama.

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