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Abrisskommando Westwall – dTV – DivX

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Dauer: 32:53 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: DivX | Uploader: Doku

In den letzten Monaten machte ein Bauwerk im Rentenalter Schlagzeilen: Der so genannte Westwall. Von den Nazis an der Westgrenze des Reichs gebaut, verfiel die bombastische Anlage mit den Jahren und soll nun endgültig abgetragen werden. In den Jahren 1936 bis 1940 baute die Naziführung an der deutschen Westgrenze für rund 3,5 Milliarden Reichsmark einen Betonriegel von Basel bis Kleve, entlang dem 630 Kilometer langen Grenzgebiet zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. Auf einer Breite von teilweise 50 Kilometern entstanden über 20.000 Bunker, hunderte von Stollenanlagen, Schützengräben, Panzergräben und 130 Kilometer Panzerhöcker. Militärisch hat das Bauwerk nie eine Rolle gespielt. Nach dem Ende des „Dritten Reichs“ wurden Teile davon gesprengt und abgetragen. Die Reste wurden sich selbst überlassen und von der Natur in Besitz genommen. Nun heißt es, die Bundesregierung wolle insgesamt 35 Millionen Euro aufwenden, um die ehemalige Befestigungsanlage in den nächsten Jahren endgültig zu beseitigen. Denkmalspfleger, Naturschützer, Heimatforscher und Militärhistoriker aber warnen vor einer „Entnazifizierung durch Abriss“. Die Bundesrepublik ist unter kuriosen und historisch einmaligen Umständen Besitzer der merkwürdigen Bauwerke geworden und bis heute per Gesetz lediglich verpflichtet, alle Maßnahmen zu ergreifen, dass niemand durch die verfallenden Bauten zu Schaden kommt. SPIEGEL TV-Autor Henry Köhler hat sich mit Geschichte und Gegenwart des Westwalls beschäftigt. Entlang der ehemaligen Befestigungslinie traf er auf eine Vielzahl von Kuriositäten und interessanten Museumsprojekten. Er sprach mit Umweltschützern, Museumsbetreibern, Zeitzeugen und Behördenvertretern, die Verantwortung für das ungeliebte Erbe tragen.

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Erstellt am 28 April '09, in Geschichte/Politik. Tags: , .

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