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Auf den Spuren genialer Forscher und Erfinder – HDTV – Xvid/720p

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Teil 2: Am 27. August 1859 löst eine Bohrung von Edwin L. Drake am Oil Creek in Pennsylvania den ersten Ölboom der Geschichte aus. Die sensationelle Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Denn Öl ist die Lösung für eines der drängendsten Probleme jener Zeit. Das Erdöl bringt, zu Petroleum weiterverarbeitet, Licht in die Dunkelheit, ersetzt weltweit den teuren Waltran und das gefährliche Gas als Brennstoff für Lampen. Es ist der Startschuss für ein neues Zeitalter. Die Nachfrage nach dem schwarzen Gold steigt immer weiter. Explosionsartig entstehen Tausende neue Ölfirmen im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania. Auch Byron Benson und sein Partner Robert Hopkins sind fest entschlossen im Ölgeschäft ihr Glück zu suchen. Doch zunächst investieren sie ins Holzgeschäft, denn die Ölsuche ist mit hohem Risiko verbunden und Holz wird dringend für Bohrtürme, Fässer und die rasant wachsenden neuen Städte in der Ölregion gebraucht. Nachdem Benson und Hopkins genügend Erfahrungen über die erfolgreiche Ölsuche gesammelt haben, gründen sie die Enterprise Oil and Lumber Company mit Benson als Präsidenten. Schließlich fangen sie mit ersten Probebohrungen an, um nach 17 Fehlversuchen im Jahre 1868 endlich auf eine ergiebige Ölquelle zu stoßen. Damit beginnt ihr Aufstieg zu bedeutenden Erdölproduzenten. Wo zuvor noch undurchdringliche Wälder standen, schießen über Nacht Bohrtürme aus der Erde. Der weltweite Durst nach Öl macht Benson und seine Kollegen zu vermögenden Männern. Doch die Lage sollte sich dramatisch verändern. Den Ölmännern weht auf einmal ein eisiger Wind ins Gesicht. 200 Meilen westlich in Cleveland setzt ein Industriegigant den Oil Men unerbittlich zu. John D. Rockefeller ist Herr über ein Imperium von Raffinerien. Rockefeller stammt aus armen Verhältnissen und ist besessen von dem Wunsch, unermesslich reich zu werden. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Seine Gegner nennen ihn das „Ungeheuer“ oder die „Schlange“. Jetzt hat er die unabhängigen Ölmänner im Visier – und entwickelt einen hinterhältigen Plan. Die Ölmänner bringen ihr Öl zum Weitertransport mühsam in Fässern bis zur nächsten Eisenbahnstation. Wenn es Rockefeller gelänge, den gesamten Weitertransport unter seine Kontrolle zu bringen, dann hätte er alle Ölmänner schlagartig in der Hand. Dazu trifft Rockefeller mit den Eisenbahndirektoren geheime Abmachungen. Schon bald befördern immer mehr Eisenbahnlinien das Öl nur noch zu seinen Raffinerien. Rockefeller kann mit dieser Strategie den Preis diktieren. Die Ölmänner haben keine Wahl: Sie müssen an seine 1870 gegründete Standard Oil Company verkaufen. Rockefellers Macht wird gefürchtet. Selbst die Regierung ist nicht bereit, gegen ihn anzutreten. Doch Byron Benson lässt sich Rockefellers Diktat nicht gefallen. Er hat einen gewagten Plan entwickelt, um ihr Öl zu den wenigen noch unabhängigen Raffinerien am Atlantik zu bringen. Durch eine fast 200 Kilometer lange Eisenröhre, eine Pipeline, soll ihr Öl bis zu einer unabhängigen Eisenbahnlinie fließen, die den Weitertransport zur Atlantikküste sichert. Die Ölmänner sind skeptisch, fürchten Rockefellers Rache, falls der Plan fehlschlägt.
Teil 3: Riesige Datenströme, die im 21. Jahrhundert in Millisekunden um den Erdball rasen, ermöglichen grenzenlose Kommunikation. Was heute selbstverständlich ist, war vor gar nicht langer Zeit noch ein phantastischer Traum – es begann mit einem erbitterten Wettlauf im 19. Jahrhundert. Und einer Hoffnung, deren Wurzeln tief in der Kindheit eines Mannes gründen: Alexander Graham Bell. Als kleiner Junge erlebt der am 3. März 1847 im schottischen Edinburgh geborene Alexander Graham Bell mit, wie bitter es ist, wenn man andere nicht hören kann. Jeden Tag spielt er für seine Mutter stundenlang Klavier. Sie leidet unter einem progressiven Hörverlust, kann kaum einem Gespräch folgen, ist fast taub. Aber die Musik ihres Sohnes hört sie leise. Doch je mehr die Hörkraft nachlässt, desto hilfloser fühlt sich Alexander seiner Mutter gegenüber. Der Junge wünscht sich nichts sehnlicher als ihr zu helfen. Aus diesem Kindheitserlebnis erwächst eine Motivation, die ihn sein gesamtes weiteres Leben antreiben sollte. Schon Bells Vater, Alexander Melville, versuchte, seiner Frau zu helfen. Er entwarf eine sichtbare Sprache auf dem Papier. In diesem weltweit einzigartigen phonetischen Alphabet, das er „Visible Speech“ nennt, steht jeder Buchstabe für eine bestimmte Zungenhaltung. Taubstumme können damit lernen, Laute nachzuahmen. Es ist ein Vorläufer des noch heute verwendeten Internationalen Phonetischen Alphabets. Auch Sohn Alexander wird von der Idee in den Bann gezogen. Ein durchschlagender Erfolg der „Visible Speech“ bleibt Bells Vater in der Heimat verwehrt, die Akzeptanz in den USA und Kanada ist viel größer. Für Bell senior mit ein Grund, England zu verlassen. Alexander aber widerstrebt der Auswanderungswunsch des Vaters. Er hat mittlerweile in London eine Stelle als Taubstummenlehrer und sich an der Londoner Universität eingeschrieben. Doch der Vater duldet keine Widerrede. Im Jahre 1870 wandert Bells Familie nach Amerika aus. Und hier erfährt Alexander Graham Bell auch von einem der dringendsten technischen Probleme der Zeit. Es gilt, die Telegrafie zu verbessern. Sein Erfindergeist fühlt sich sofort angesprochen, vor allem weil es um Kommunikation geht. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist die Telegrafie zwar zur Wundertechnik jener Zeit geworden. Aber sie stößt schnell an ihre Grenzen. Der größte Nachteil des Systems liegt in seiner limitierten Kapazität. Denn immer nur eine Nachricht kann zur gleichen Zeit durch den Draht geschickt werden. Vor allem die Western Union Telegraph Company sucht verzweifelt einen Ausweg. Sie beherrscht in den USA das Telegrapfiegeschäft. Ihre Gewinne sind zwar riesig, aber die Western Union fordert bedeutend höhere Übertragungsraten. Die größten Erfinder versuchen das Problem zu lösen. Das Genie Thomas Edison schafft es sogar, eine Maschine zu konstruieren, die vier Nachrichten gleichzeitig verschicken kann. Auch Thomas Edison versuchte sich an der Konstruktion eines Telegrafen mit hoher Übertragungsrate. Bevor sich Bell aber näher mit den Tücken der Telegrafie beschäftigen kann, findet der mittlerweile 24-Jährige eine Stelle als Taubstummenlehrer in Boston. Zu jener Zeit kommen taube Kinder oft als Geisteskranke in Sanatorien. Bell hingegen entwickelt neue Lehrmethoden, die für ihn zugleich zum Schlüssel für eine neue Art der Nachrichtenübertragung werden. Bell lässt die Kinder die Vibrationen seiner Stimme fühlen, die auf einen Luftballon treffen. Je nach Stimmhöhe vibriert der Ballon mehr oder weniger. Schon bald können die meisten Kinder, die nie gesprochen haben, erste artikulierte Laute von sich geben. Bell fragt sich: Warum soll man unterschiedliche Frequenzen nicht auch durch einen Draht schicken können? Um diese Fragen beantworten zu können, entschließt sich der unbekannte Taubstummenlehrer, auch an dem technischen Wettlauf um die Weiterentwicklung der Telegrafie teilzunehmen. Jeden Dollar gibt er besessen für seine nächtlichen Experimente aus. Bell glaubt fest daran: Es muss irgendwie möglich sein, mehrere Nachrichten gleichzeitig auf unterschiedlichen Frequenzen zu verschicken. Bell führt ein Doppelleben: Nachts und an Wochenenden arbeitet er für seine Vision, während er tagsüber seiner Tätigkeit als Angestellter der Schule und auch als Privatlehrer nachkommt. Doch seine Experimente sind nicht nur sehr zeitintensiv, er muss auch für die gesamten Kosten aufkommen. Trotz seiner Erfolge als Lehrer lebt er immer am Existenzminimum. Aber auch in einem Labor in Chicago ist ein Mann fest entschlossen, als Erster die technische Lösung zu finden: Der erfolgreiche Erfinder und Telegraphieexperte Elisha Gray. Er setzt Dutzende seiner Leute auf das Problem an. Es ist der Beginn eines gnadenlosen Wettlaufs. Denn Gray hat dieselbe Idee wie Bell. Auch er will viele Nachrichten auf unterschiedlichen Stromfrequenzen gleichzeitig durch einen einzigen Draht schicken.

Dauer: 45:00 | Größe: 420 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: liebeskraft

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Dauer: 45:00 | Größe: 1.100 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: liebeskraft

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Erstellt am 1 Juli '09, in Geschichte/Politik, Menschen, Technik. Tags: , , , , , , , , .

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