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Spaten statt Gewehr: Bausoldaten in der DDR – dTV – DivX

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: DivX | Uploader: HB

„Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden“, heißt es im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wer aus Gewissensgründen keine Waffe in die Hand nehmen möchte, der kann seinem Land im Rahmen des zivilen Wehrersatzdienstes etwas Gutes tun. So will es das Grundgesetz der Bundesrepublik schon seit 60 Jahren. Doch was inzwischen für ganz Deutschland selbstverständlich ist, war in der DDR ein totgeschwiegenes Ärgernis. In keinem sozialistischen Land war eine Wehrdienstverweigerung vorgesehen, denn der Dienst an der Waffe diente nicht nur der Verteidigung des Landes, sondern vor allem einer Ideologie. So sah auch das 1962 erlassene Wehrpflichtgesetz der DDR keinerlei Ausnahmen zum Wehrdienst vor. Doch die Kirchen – allen voran der Theologe Emil Fuchs – drängten auf die Möglichkeit einer Kriegsdienstverweigerung. Mit Erfolg: 1964 wurden bei der Nationalen Volksarmee (NVA) Baueinheiten eingerichtet. Mit dieser für die sozialistischen Länder einmaligen Lösung konnten Wehrpflichtige fortan „aus religiösen Anschauungen oder aus ähnlichen Gründen den Wehrdienst an der Waffe ablehnen“. Nicht aber den Dienst bei der NVA: Wie alle anderen Wehrpflichtigen mussten sie 18 Monate dienen – in der Uniform der NVA und mit dem offiziellen Dienstgrad „Bausoldat“. Doch die Entscheidung gegen den Kriegsdienst blieb für Christen und Pazifisten hart erkauft. Der Staat hielt sie für Drückeberger, Staatsfeinde, Oppositionelle. Sie mussten mit besonderen Schikanen während und nach ihrem Dienst als Bausoldat rechnen.

Spaten statt Gewehr – Bausoldaten in der DDR
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Erstellt am 24 September '10, in DDR. Tags: , , , , , , , .

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