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Gryla und ihre Söhne – dTV – Xvid

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Dauer: 30:00 | Größe: 250 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: liebeskraft

Drei Weihnachtstage? Das ist den Isländern zu wenig: sie feiern 26 Tage lang – und auf der Insel aus Feuer und Eis im Nordatlantik hat der Weihnachtsmann gleich zwölf eigenwillige Kollegen. Genauer gesagt sind es Brüder, denn sie stammen alle von der Trollmutter Gryla ab. Am 12. Dezember verlässt Stekkjarstaur, der Älteste von ihnen, als erster die Einsamkeit der isländischen Berge und geht zu den Menschen. Mit allerlei Geschenken – und vor allem vielen lustigen Streichen. Beispielsweise hat Stekkjarstaur schon am gleichen Tag die Milch der Schafe im Stall der Bäuerin Sibba gestohlen – so beginnt die Weihnachtszeit auf Island. Es ist eine uralte Geschichte, die Hunderte Jahre in die Anfänge der isländischen Gesellschaft zurückreicht. Damals lebte man einsam auf Bauernhöfen weit über das Land verstreut. Nicht zuletzt die beeindruckenden und geheimnisvollen Landschaften aus Lava und Eis mit ihren phantasievollen Formen und Strukturen haben den Glauben an Trolle hervorgebracht. Trolle, das sind jene übernatürlichen Wesen, die tief in der Erde und unter Felsen leben und in besonderer Weise über das Wohl und Wehe der Menschen bestimmen. So entstand die Geschichte von der Trollmutter Gryla und ihren 13 Söhnen, den Weihnachtsmännern in Island. Gerade recht für die Kinder zu Weihnachten – der dunkelsten Zeit des Jahres. So ist das bis heute geblieben. Längst gehört die Geschichte von Gryla und ihren 13 Söhnen zur isländischen Kultur und lebt in der Tradition fort. Mag der rotweiße Santa Claus auch weltweit bekannt sein: die Isländer haben ihre eigenen Weihnachtstrolle. Die Kinder kennen sie beim Namen. So wie Stekkjarstaur. Täglich kommt einer seiner zwölf Brüder, bis am Heiligabend alle da sind. Ihre Namen geben Auskunft über ihre Neigungen zu besonderen Streichen: beispielsweise Pottasleikir, der alle Kochtöpfe ausleckt, und Ketkrokur, der „Fleischkraller“, der die Weihnachtsbraten stibitzt. Oder Kertasnikir, der „Kerzenstehler“. Kinder und Erwachsenen freut es. Weihnachten auf Island ist eben anders und vor allem ein lustiges Fest. Ab dem 1. Weihnachtsfeiertag verschwinden die Weihnachtsmänner wieder – einer nach dem anderen. Sie gehen zurück in ihre gemeinsame Höhle irgendwo in den Bergen, zu ihrer Mutter Gryla, der Trollfrau. Am 6. Januar geht der Letzte. An diesem „26. Weihnachtstag“ feiert man überall auf Island ein großes Abschiedsfest: für Gryla und die 13 Weihnachtsmänner.

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Erstellt am 26 Dezember '10, in Geschichte/Politik, Gesellschaft, Länder, Mystery & Mythen, Religion. Tags: , , , .

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