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Hinter Stacheldraht geboren – dTV – Xvid

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Ein Vermerk auf der Häftlingskarteikarte der Mutter – mehr Hinweise auf ihre Existenz gab es nicht. Extra Rationen ohnehin nicht. Die Mütter mussten sehen, wie sie – selbst hungernd – im Lager ihre Kinder durchbrachten. Als die Speziallager 1950 aufgelöst wurden, lernten die Kinder erstmals in ihrem Leben etwas von der Welt jenseits von Barracke, Appellplatz und Stacheldrahtzaun kennen. Manche Kinder kamen aus dem Lager ins Heim, während die Mütter in DDR-Gefängnisse gebracht wurden. Nach der Entlassung das Kind wiederzufinden war schwer. Die betroffenen Frauen hatten nichts in der Hand, um zu beweisen, dass sie überhaupt ein Kind hatten.
Der Film erzählt die kaum bekannte Geschichte der Lager-Kinder an drei Lebensläufen: Alexander, geboren in Bautzen; Barbara, geboren im Lager Sachsenhausen und Bärbel, die in Fünfeichen geboren wurde und in Buchenwald aufwuchs. Alexander Latotzkys Mutter wurde verhaftet, weil sie in Berlin einen Sowjetsoldaten wegen einer Vergewaltigung angezeigt hatte. Bis zur Auflösung der Speziallager 1950 bleibt er mit der Mutter zusammen, doch dann wird sie ins Frauenzuchthaus Hoheneck gebracht und er kommt ins Heim. Barbaras Mutter war schon schwanger, als sie 1945 nach Sachsenhausen kam. Bis zu ihrem fünften Lebensjahr sah die Kleine nichts anderes als „ihre“ Baracke. Als sie an der Hand ihrer Mutter zum ersten Mal die Welt draussen sieht, ist das für sie ein Schock. Egal ob Häuser, Autos, Tiere, Bäume oder auch andere Kinder – all das kannte sie nicht. Bärbels Mutter wurde 1945 in Oberschlesien interniert und über Gefangenenlager in Polen nach Fünfeichen gebracht. Dort bekam sie ihr Kind. Monate später verlegt man Mutter und Tochter nach Buchenwald. Hier verbringt Bärbel ihre ersten Lebensjahre.

Dauer: 30:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

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Erstellt am 21 Mai '09, in DDR, Geschichte/Politik, Menschen, Zweiter Weltkrieg. Tags: .

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