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Mega Vulkane – dTV – Xvid

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Seit Urzeiten gibt die Erde feurige Lebenszeichen von sich. Wenn aus ihrem Bauch glutflüssiges Magma nach oben steigt und als heißer Brei durch die Erdkruste bricht, entsteht aus den erkalteten Gesteinsmassen ein Vulkan. Besonders an den Grenzen der großen Kontinentalplatten türmen sich die rauchenden Riesen zu beachtlicher Höhe. Ihre gewaltigen Kräfte formen nicht nur Landschaften, sie lassen auch Kulturen erblühen und vergehen. Der Vulkanausbruch, der vor etwa 3600 Jahren das alte Thera in Stücke riss, zählt zu den heftigsten Eruptionen, die im Lauf der Geschichte die Welt erschütterten. Vieles deutet darauf hin, dass der vor der heutigen Insel Santorin in der Ägäis versunkene Feuerberg um ein Vielfaches stärker wütete als zunächst angenommen. Das Ausmaß des Infernos steht nach Aussagen von Vulkanologen sogar auf einer Stufe mit dem gewaltigen Ausbruch des Tambora auf der indonesischen Insel Sumbawa. Seine in die obere Atmosphäre geschleuderte Asche ließ 1816 als “Jahr ohne Sommer” in die Geschichte eingehen. 50.000 Menschen starben. Ein globaler Klimasturz führte selbst in Europa und Amerika zu schweren Missernten und Hungersnöten. Weltweit leben etwa 500 Millionen Menschen mit der Bedrohung durch einen Vulkanausbruch.Glühende Lavamassen, die sich langsam und somit vorhersehbar den Hang hinab wälzen, stellen meist keine unmittelbare Gefahr dar. Anders die sogenannten pyroklastischen Ströme. Das rund 600 Grad Celsius heiße Gemisch aus dem Höllenschlund rast mit ungefähr 200 Stundenkilometern über das Land und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Die verheerenden Glutwolken entstehen, wenn ein feuerspeiender Berg explodiert. Ein Horrorszenario, das im August 1997 die Hauptstadt der Karibikinsel Montserrat verwüstete. Nach neuen Berechnungen ordnen Wissenschaftler die Explosion, die vor Jahrtausenden Thera erschütterte, der Stufe 7 zu, der zweithöchsten auf dem Vulkanexplosivitätsindex. Nach dem Einsturz des ausgebrannten Vulkans füllte sich die sogenannte Caldera mit Meerwasser. Noch heute ist der eindrucksvolle Krater auf Santorin eine Touristenattraktion. Nur etwa 100 Kilometer von der Mittelmeerinsel entfernt liegt Kreta. Mitte des 15. Jahrhunderts brach dort das Reich der Minoer auf dem Höhepunkt seiner Macht zusammen. Lange Zeit herrschte Einigkeit darüber, dass der verheerende Vulkanausbruch, der eine gigantische Flutwelle auslöste, den Untergang der Bevölkerung auf Kreta eingeleitet haben muss. Jüngsten Erkenntnissen zufolge soll der Supergau aber bereits um 1650 vor Christus, also 200 Jahre vor dem Ende der Minoer, passiert sein. Könnten die katastrophalen Auswirkungen des Ausbruchs trotzdem in Zusammenhang mit dem rätselhaften Niedergang der hochentwickelten Kultur stehen? Im Sommer 2006 sucht der Amerikaner Robert Ballard mit einem internationalen Forschungsteam nach Spuren des Desasters und taucht nach Überresten des versunkenen Vulkans. Mit Hilfe moderner Technik wollen die Experten den bis heute ungeklärten Fragen nachgehen. Im Krater auf dem Meeresgrund entdecken die Wissenschaftler bizarr anmutende Hydrothermalquellen. Aus den Meter hohen Kaminen strömen ständig Gas und bis zu 220 Grad Celsius heißes Wasser. Für die Spezialisten ein eindeutiges Signal: Zwar schläft der Vulkan schon lange, aber erloschen ist er noch nicht.

Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Unknown2011

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Erstellt am 1 Juni '13, in Katastrophen. Tags: , , , , , .

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