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Protokoll einer Katastrophe: Das Inferno von Baikonur – dTV – Xvid

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Dauer: 44:00 | Größe: 425 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Koloth

Menschen in einem Flammenmeer. Menschen wie brennende Fackeln. Die Bilder stammen nicht aus einem Actionfilm. Sie sind nicht von Hollywoods Special-Effect-Experten für die Kamera arrangiert worden. Es sind dokumentarische Filmbilder. Schlaglichter der schlimmsten Katastrophe in der Geschichte der Raumfahrt, festgehalten von Kameramännern, die eigentlich andere Bilder schießen sollten. Ort der Handlung: das sowjetische Raketenzentrum Baikonur. Vorgesehen waren im Oktober 1960 Erfolgsbilder vom Start der neuen sowjetischen Atomrakete R-16, einer neuen Superwaffe für den Kalten Krieg. Was da am 24. Oktober des Jahres 1960 in Baikonur tatsächlich passierte, blieb über Jahrzehnte eines der best gehütetsten Staatsgeheimnisse der Sowjetunion. Die Filmaufnahmen von dem Unglück wurden erst im Zuge von Glasnost und Perestroika zugänglich, ebenso Untersuchungsberichte, Stellungnahmen und Dokumente. Erst jetzt sind auch Zeitzeugen und Überlebende bereit, über Umstände, Hintergründe, Ursachen und Folgen der Katastrophe vom 24. Oktober 1960 offen zu sprechen. „In der Sowjetunion gehen die Raketen wie Würstchen vom Fließband“, hatte Kremlchef Chruschtschow geprahlt. Insider wussten es besser. Selbst der Kremlchef war darüber im Bilde, dass seine atomare Raketenstreitmacht gegenüber den USA weit zurück lag. Um so stärker drängte er seine Spezialisten, endlich ebenbürtige Atomwaffenträger zu kreieren. Mit der neuen R16 sollte die Lücke geschlossen werden. Der Starttermin war auf den 24. Oktober fest gesetzt worden, und das, obwohl nicht wenige Experten Zweifel daran hatten, dass die Rakete schon startklar sei. Der Countdown lief bereits in der sogenannten 15-Minuten-Bereitschaft und noch immer herrschte reges Treiben an der Rampe als gegen 18.45 Uhr, 15 Minuten vor der geplanten Zündung eine gewaltige Explosion das Startgelände erschütterte. Die Katastrophe. In Moskau ging die erste Schreckensbilanz ein: ca. 100 Opfer. Unter den Opfern der Feuerhölle auch Marschall Nedelin, der oberste Chef der Raketentruppen. Die Prawda vermeldet, dass er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sei.

Protokoll einer Katastrophe – Das Inferno von Baikonur
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Erstellt am 11 Januar '11, in Katastrophen. Tags: , , , .

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