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Vertrieben für Frieden: Als Griechen und Türken getrennt wurden – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Mehmet Eryaman ist 91 Jahre alt und Ferrat Eris ist 90. Die beiden türkischen Herren leben in der Türkei. Geboren aber sind sie auf der griechischen Insel Lesbos. Die Kindheitserinnerungen an ihre ursprüngliche Heimat haben sie ein Leben lang in ihren Herzen getragen. Lesbos ist nur wenige Kilometer vom türkischen Festland entfernt, war aber für lange Zeit unerreichbar für sie. Nun – 80 Jahre nach ihrer Vertreibung – kehren sie zurück. Und tatsächlich, sie finden alles wieder, erkennen die alten Häuser, die Stätten ihrer Kindertage. Und doch ist das Paradies ihrer Kindheit unwiederbringlich verloren, denn die meisten Menschen, mit denen sie damals zusammenlebten, sind nicht mehr da. Als sie vertrieben wurden, waren die Jungs nur Schachfiguren in einem willkürlichen Politspiel. Im Juli 1923 wurden die Lausanner Verträge geschlossen, die einen andauernden Frieden zwischen den Völkern besiegeln sollten. Rund 1,5 Millionen Griechen hatten die Türkei zu verlassen und etwa 500.000 Türken mussten aus Griechenland heraus, obwohl beide Bevölkerungsgruppen seit Generationen im jeweils anderen Land heimisch waren. Die Filmemacher Osman Okkan und Simone Sitte gehen einfühlsam, aber kritisch den Konsequenzen dieser friedensstiftenden Maßnahme nach. Denn nach den Erinnerungen verschiedener Betroffener hatte es vor dem Ersten Weltkrieg ein weitgehend friedliches Zusammenleben der beiden Völker gegeben, sowohl in Griechenland als auch in der Türkei.

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Erstellt am 20 November '10, in Moderne. Tags: , , , , .

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