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Prinz Heinrich von Preußen in Rheinsberg – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 429 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Als drittem männlichen Nachkommen des preußischen Königspaares Friedrich Wilhelm I. und Sophie Dorothea stand Heinrich keine bedeutende politische Rolle zu: Nach dem Tode des Vaters 1740 wurde sein älterer Bruder Friedrich, der Kronprinz, zum König von Preußen. Friedrich II. schenkte Heinrich zwar Schloss Rheinsberg, doch das Geschenk war mit einer Bedingung verknüpft: Er dürfte erst den Hof führen, wenn er geheiratet hätte. So arrangierte Friedrich die Zwangsheirat 1752 mit Wilhelmine von Hessen-Kassel, obwohl der Prinz sich aufgrund seiner homosexuellen Neigung gegen eine Heirat sträubte. Die Eheleute lebten nie gemeinsam auf dem Schloss. Die Prinzessin wurde in Heinrichs Berliner Stadtpalais abgeschoben. Er selbst begann sofort mit der Umgestaltung des Anwesens. Vor allem die Erweiterung des Parks und die Errichtung zahlreicher kleinerer Bauten fielen in diese Zeit. Auch das Schloss wurde modernisiert. Neben den zumeist frühklassizistisch gehaltenen Räumen, sticht die erste Gewölbte Kammer des Schlosses hervor. Ihre Gestaltung nahm die antikisierende Mode des frühen 19. Jahrhunderts um 30 Jahre vorweg. Heinrichs größte kulturelle Leistung bestand aber in der Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters. So fand unter anderem die deutsche Erstaufführung der „Iphigenie auf Tauris“ von Christoph Willibald Gluck in Rheinsberg statt. Trotz dieser und anderer Leistungen ist Prinz Heinrich heute weitgehend vergessen, selbst in Rheinsberg, in dem er 49 Jahre residierte. Sein Bruder Friedrich dagegen, der nur vier Jahre dort verbrachte, ist dort allgegenwärtig.

Prinz Heinrich von Preußen in Rheinsberg
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Erstellt am 27 Januar '11, in Neuzeit. Tags: , , , .

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