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Tambora: der Vulkan der den Winter brachte – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 420 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: liebeskraft

Die Eruption des Tambora auf der Insel Sumbawa in Indonesien im Jahr 1815 gilt als eine der gewaltigsten der letzten tausend Jahre. Zwischen dem 10. und 15. April wurden gigantische Massen Asche und Staub kilometerweit in die Luft geschleudert. Dichte Aschewolken verteilten sich um den ganzen Erdball und verursachten eine Abkühlung des Weltklimas. Der folgende Sommer ging in die Geschichte als „Schneesommer“ ein. Seit Urzeiten prägen Vulkane das Leben auf unserem Planeten. Ein einziger Ausbruch kann dazu führen, dass sich das Klima in einigen Erdteilen über Jahre hinweg verändert. Das bekannteste Beispiel für einen solch „Welt bewegenden“ Vulkanausbruch ist die Eruption des Tambora auf der Insel Sumbawa, der über 120.000 Menschenleben forderte. Am 10. April 1815 explodierte der etwa 4000 Meter hohe Vulkan mit der geschätzten Kraft von drei Millionen Hiroshima-Bomben. Das Donnern der Eruption war über hunderte Kilometer zu hören, die Druckwellen der Explosion bis in 1500 Kilometer zu spüren. Etwa 200 Millionen Tonnen Gestein, Asche und Staub wurden rund 50 Kilometer hoch in die Luft geschleudert und verdunkelten drei Tage lang den Himmel. Der Tambora büßte über 1000 Meter an Höhe ein. Doch trotz dieser Superlative verloren vergleichsweise nur wenige Menschen direkt durch den Vulkanausbruch ihr Leben. Weitaus mehr starben im nächsten Jahr an den weltweiten Folgen der gigantischen Naturkatastrophe. Durch Luftströmungen wurden Asche und Staubteilchen rund um den Globus verteilt und reflektierten die Sonneneinstrahlung so stark, dass der folgende Winter zum kältesten seit Menschengedenken wurde. Der Sommer 1816 ging als „Schneesommer“ in die Geschichte ein. In Amerika setzte der Frühling ungewohnt spät ein. Getreide fiel langen und heftigen Nachtfrösten zum Opfer. Auch in Europa erlebten viele Länder Ernteausfälle, Hungersnöte und Wirtschaftskrisen. In Frankreich und England kam es zu Aufständen, in der Schweiz musste sogar der Notstand ausgerufen werden. Der Film von Elmar Bartlmae rekonstruiert die Ereignisse der Jahre 1815 und 1816. Eine Exkursion zum gigantischen Krater des Tambora verdeutlicht die Ausmaße des Ausbruchs und Ausgrabungen eines von einer glutheißen Asche-Lawine verschütteten Dorfes ermöglichen Wissenschaftlern Rückschlüsse auf die Kraft der Eruption.

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Erstellt am 24 Februar '11, in Katastrophen, Neuzeit. Tags: , , , .

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