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Via Mala: Schlucht des schönen Schreckens – dTV – DivX

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Dauer: 42:00 | Größe: 344 MB | Sprache: Deutsch | Format: DivX | Uploader: BitchX

Die Via Mala, jene zweieinhalb Kilometer lange und bis 600 Meter tiefe Schlucht des Hinterrheins, liegt mitten in der Schweiz, im Kanton Graubünden. Wie Opferplätze mit Schalensteinen und Felszeichnungen verraten, war die Klamm über dem tosenden Fluss schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Römer erkannten als erste, dass die Via Mala den kürzesten und somit schnellsten Weg durch die Alpen bildete. Aber es war auch der gefährlichste; manche Stellen waren auch im Sommer kaum passierbar. Römische Ingenieure entdeckten jedoch, dass ein natürlicher Erosionskanal den einzig gangbaren Pfad vorgezeichnet hatte. Sie bauten diesen Kanal zu einem durchgehenden Saumpfad aus, der weit über das Mittelalter hinaus benutzt wurde. Gefundene Menschenknochen mit außergewöhnlichen Beschädigungen belegen allerdings auch eine blutige Auseinandersetzung zwischen heidnischen Soldaten und frühen Christen. Die Via Mala wurde sogar zum Schauplatz eines Spionagefalls. Im 17. Jahrhundert schickten holländische Kaufleute den Landschaftmaler Jan Hackaert los, um die gefährlichsten und schwierigsten Passagen der Via Mala naturgetreu zu zeichnen. Die Kaufleute, die den kürzesten Transportweg nach Süden sicher nutzen wollten, betrieben “Wirtschaftsspionage” auf hohem Niveau. 300 Jahre nach dem verdeckten Ermittler Hackaert begibt sich ein Kamerateam erneut auf Spurensuche in die Via Mala. Die Filmautoren André Rueedi und Béatrice Bruchez zeigen, dass um diese wichtige Verkehrsverbindung im Laufe der Jahrhunderte eine reiche Kulturlandschaft wuchs, gleichzeitig aber auch heute noch düstere Sagen mit ihr verbunden werden.

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Erstellt am 3 Juli '09, in Archäologie, Geschichte/Politik, Römisches Reich. Tags: , , , .

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