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Minenjagd in der Ostsee: Die Gefahr lauert am Meeresgrund – dTV – Xvid

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Dauer: 30:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: wooki

18. Juni 1941 – Vier Tage vor dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion: Schiffe der deutschen Kriegsmarine verminen die Ostsee. Die Wartburgsperre, ein Minengürtel von Memel in Ostpreußen, dem heutigen Klaipeda in Litauen, bis hinüber nach Schweden soll verhindern, dass Kriegsschiffe der übermächtigen russischen Flotte in die westliche Ostsee vorstoßen können. Mehr als 60.000 Minen haben die Kriegsgegner im Zweiten Weltkrieg allein in die Ostsee geworfen. Viele sind immer noch scharf. Bis heute lauert die Gefahr in der Tiefe. Auch 60 Jahre nach Ende des Krieges ist das Aufräumen noch nicht beendet. 13 Nationen beteiligen sich in diesem Herbst an der Minenjagdoperation Open Spirit vor der litauischen Küste. Tom Neumann und Udo Rappenberg sind vor Ort auf der Datteln, einem der vier deutschen Minenjäger des Verbandes. An Bord machen die Soldaten den Pinguin, eine ferngesteuerte Drohne zur Minenbekämpfung, einsatzbereit. Am Bauch des Mini-U-Bootes wird eine Minenvernichtungsladung mit 100 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff befestigt. In der Operationszentrale sucht die Besatzung um Kapitänleutnant Torsten Wedig seit Stunden mit einem Sonargerät konzentriert den Ostseeboden ab. Dann endlich: Deutliche Echos auf dem Schirm. Die Jagd beginnt. Ausgestattet mit Licht und einer Videokamera geht das Mini-U-Boot auf Tiefe. Der Sonarmeister Alexander Wachs lenkt den Pinguin zum Ziel. Erstes Ergebnis: Steine, Steine, Steine. Für die 40 Frauen und Männer auf der Datteln längst Routine: Der Pinguin wird mit dem Kran auf dem Achterschiff zurück an Bord geholt. Die 100 Kilo Bombe kommt diesmal nicht zum Einsatz. Die Sprengstoffexperten setzen die Sicherungsstifte wieder ein. Die Jagd geht weiter, auch in der Nacht. Rund um die Uhr sind die Boote und die Besatzungen im Einsatz. Plötzlich taucht ein riesiger Schatten auf dem Sonarbildschirm auf. Die Drohne liefert Bilder vom Meeresgrund. Der Fund, eine Mine, gelegt von einem russischen U-Boot im Zweiten Weltkrieg. Ungewöhnlich für dieses Operationsgebiet. Denn die Minenjäger suchen eigentlich die Wartburgsperre. 1500 Minen und 1800 Sprengbojen waren damals in diesem Seegebiet von der deutschen Kriegsmarine gelegt worden. Bis zum Herbst 1944 wurden allerdings keine russischen Schiffe gesichtet. Dafür sanken auf der Minensperre 10 deutsche Handelsschiffe und der Minenleger Hansestadt Danzig. Der Pinguin wirft die Minenvernichtungsladung ab. Auf der Datteln bereiten Minentaucher die Sprengung vor. Die Männer wollen nicht erkannt werden, sie gehören zu einer Eliteeinheit, die auch in Krisengebieten operiert. Doch die historischen Unterlagen über die Wartburgsperre sind ungenau. Die Minenjagd bleibt mühsam, Erfolgserlebnisse sind eher selten. Über eine Woche Einsatz auf hoher See geht auch an der Besatzung der Datteln nicht spurlos vorüber. Trotzdem, die Suche nach der Wartburgsperre geht weiter. Und tatsächlich, kurz vor Ende der Operation können die Minenjäger die Spur wieder aufnehmen. Dokumentation von Tom Neumann und Udo Rappenberg (2005)

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Erstellt am 31 Juli '09, in Zweiter Weltkrieg. Tags: , , , , , .

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