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In meiner Familie arbeitet niemand: Zweite Generation Hartz IV – SATRip – Xvid

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Dauer: 46:45 | Größe: 450 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: fBi

Das Jugendwort 2009 ist “Hartzen” – das bedeutet “arbeitslos sein” oder “rumhängen”. Ist diese Wortschöpfung der Wunsch auf Staatshilfe oder schwingt auch die Angst mit, einmal am Rande der Gesellschaft zu enden, so wie häufig die eigenen Eltern zuvor?Eine Reportage von Philipp Hampl Im Februar 2010 waren 188.000 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren Hartz IV-Empfänger. Vielen von ihnen fehlt es nicht am Willen, arbeiten zu gehen. Es fehlen ihnen vielmehr einfach die Voraussetzungen dazu. Eine Risikogruppe sind die jährlich 70.000 Schulabbrecher. Doch ohne Bildung sind sie nicht vermittelbar auf dem Arbeitsmarkt. Einige sagen klar: “Warum soll ich arbeiten? Das Geld kommt doch vom Staat.” Andere kämpfen für ein besseres Leben. Christiane B. (46) und Frank S. aus Berlin leben seit Jahren von Hartz 4. Christiane arbeitet zweimal die Woche in der Arche Hellersdorf als Küchenhilfe und Frank übt dort gelegentlich Hausmeistertätigkeiten aus – damit können sie ihre Hartz IV-Bezüge etwas aufbessern. Ihre älteste Tochter Jaqueline (18) ist im 5. Monat schwanger und lebt mit Freund Manuel B. (19) bei ihren Eltern. Sie will dieses Jahr ihren Realschulabschluss schaffen. Ihr grosses Ziel: Ein Ausbildungsplatz als Erzieherin. Ihr Freund ist von seinem Vater rausgeworfen worden. Nach einer berufsvorbereitenden Massnahme hofft er nun, eine Ausbildung zum Landschafts- und Gartenbauer zu finden. Gibt das gemeinsame Kind den beiden einen Ruck für die Zukunft? Michaela G. (28) ist Arbeitsvermittlerin in Berlin-Hellersdorf. 35% der Einwohner leben hier von Hartz IV. Sie betreut Langzeitarbeitslose unter 25 Jahren. Deren Betreuung ist besonders arbeits- und zeitintensiv. Die Jugendlichen müssen zu einem geregelten Arbeitsleben bewegt werden. Dazu gehören persönliche Gespräche spätestens alle vier Wochen und auch konsequente Sanktionen. “Wenn die Jugendlichen eine zumutbare Arbeit nicht annehmen oder Termine verpassen, können Kürzungen von 100 Prozent schon ab dem ersten Verstoss gegen die Eingliederungsvereinbarung ausgesprochen werden.” Das Projekt Ingo in Mönchengladbach ist jedes Jahr für 24 Jugendliche die letzte Chance, aus ihren verkorksten Leben noch etwas zu machen. Sozialarbeiterin Evi W.-B. (46) versucht, die oft aus zerrütteten Familien stammenden Jugendlichen zu erreichen und zur Mitarbeit zu bringen. Häufig liegen Drogenprobleme, Kriminalität und auch Gewalt in deren Vergangenheit. “Hier landen diejenigen, die sich der ARGE und ihren Vermittlungsversuchen immer wieder widersetzen und eigentlich als unsozialisierbar gelten.” Sascha G. (20) ist seit Februar dabei. Er ist zum zweiten Mal von der ARGE hierher geschickt worden. Beim ersten Versuch wurde er wegen unsozialem Verhalten und ständiger Unzuverlässigkeit aus der Gruppe genommen. Danach lebte er ein halbes Jahr auf der Strasse und stürzte dort völlig ab. Nun ist das Projekt seine vielleicht letzte Chance. Als jugendlicher Intensivstraftäter war er schon in diversen Fördermassnahmen, doch nichts bewirkte eine Veränderung. Doch seit vor vier Monaten seine kleine Tochter zur Welt kam, will er sein Leben umzukrempeln.

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Erstellt am 16 Mai '10, in Dokus, Gesellschaft, Menschen, Zukunft. Tags: , , , .

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