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Blutige Schätze – Der Antikenhandel und der Terror – dTV – h264

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Dauer: 45:00 | Größe: 320 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: Sol

Römische Büsten, ägyptische Statuen, griechische Vasen, babylonische Münzen und gotische Waffen – zehntausende Sammler in aller Welt jagen nach den Schätzen vorchristlicher Kulturen, fasziniert von der Idee, ein echtes Stück Vergangenheit ihr Eigen zu wissen. Auch als Statussymbol und Geldanlage taugen die bis zu mehrere tausend Jahre alten Kunstgegenstände. Doch fast überall auf der Welt ist die Ausfuhr historischer Stücke verboten. Dennoch werden Jahr für Jahr tausende neue und gänzlich unbekannte Antiken auf den Markt gespült. Nur schwer vorstellbar, dass all diese Objekte legal nach Deutschland gekommen sein sollen. Doch es gilt die Unschuldsvermutung: Niemand muss die Legalität seines Eigentums beweisen. Über ein Jahr recherchierte ein ZDF-Autorenteam bei Polizeifahndern, Kunstliebhabern, ehemaligen Schmugglern und aktiven Händlern. Das Ergebnis: Viele Branchenvertreter scheren sich nicht um die Herkunft ihrer Ware, sogar dann nicht, wenn sie aus dem Dunstkreis diktatorischer Warlords oder radikal-islamischer Rebellen stammt. Christian Manhart, bei der UNESCO Chef der Sektion für Museen und Kulturgüter, sieht hinter den konkreten Raubgrabungen zwar „meist den armen Dorfbewohner“ in Afrika, Afghanistan oder dem Irak, der versuche, der Armut zu entkommen. Doch die Auftraggeber seien immer wieder Kriegsfürsten. Bei ihnen vermische sich der Kunsthandel mit dem von Waffen oder Drogen. Es seien „die gleichen Kanäle die diesen Handel durchführen.“ Nach Manharts Einschätzung gehe der Profit des Handels mit geraubter Kunst „in die Milliarden“.

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Erstellt am 25 Februar '11, in Archäologie, Kunst. Tags: , , .

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