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Nurejew: From Russia with Love – dTV – Xvid

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Dauer: 01:30:00 | Größe: 700 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Der 16. Juni 1961 machte Rudolf Nurejew berühmt: Bei einer Tournee des Kirow-Balletts blieb er in Paris und kehrte nicht mehr in die UdSSR zurück. Damit verlor die Sowjetunion nicht nur ihren besten Tänzer, sondern erlitt kurz nach dem Weltraumtriumph von Juri Gagarin auch eine grandiose Niederlage im künstlerischen Prestigewettstreit des Kalten Krieges. Der russische Geheimdienst hatte es kommen sehen, aber seine dramatischen Versuche, Nurejew im letzten Moment wieder aus Frankreich auszufliegen, waren vergeblich. Unter den Augen des KGB machte Nurejew am Pariser Flughafen Le Bourget die entscheidenden Schritte in die Freiheit. Auch wenn der KGB in der Folge alles versuchte, Vorstellungen von Nurejew zu sabotieren, stand einer Weltkarriere nichts mehr im Wege; er wurde zu einer Ikone des 20. Jahrhunderts. Mit ihm rückte das klassische Ballett wieder in den Mittelpunkt der Bühnen, und er bildete mit der englischen Ballerina Margot Fonteyn das berühmteste Tanzpaar des 20. Jahrhunderts. Für den Jungen aus der baschkirischen Stadt Ufa scheinen sich mit der Karriere im Westen die kühnsten Träume erfüllt zu haben. Eine Sicht, zu der auch die Presse und Biografen aus dem Westen gerne beigetragen haben. Dabei war Nurejew bereits in der Sowjetunion eine Berühmtheit. Der Star des Kirow-Balletts im damaligen Leningrad war gleichermaßen bekannt für sein Charisma und seine Bühnenpräsenz, aber auch für seine Rebellionen gegenüber Traditionen und Autoritäten. Das Kirow-Ballett war die Liebe seines Lebens und im Westen seine lebenslange Sehnsucht. Nach seiner Flucht war die Karriere Nurejews in der Sowjetunion beendet, sein Name und seine Weltkarriere wurden dort in den Zeitungen totgeschwiegen, seine Freunde und Verwandte schikaniert oder vom KGB gegen ihn eingesetzt. Als Nurejew am Ende seiner Karriere dann doch noch einmal seine geliebte Kirow-Bühne betreten konnte, war er bereits von Aids gezeichnet. Er wurde am 12. Januar 1993 auf dem russischen Friedhof Sainte-Geneviève-des-Bois bei Paris beigesetzt. Der Dokumentarfilm zeigt mit vielen noch nie veröffentlichen Ausschnitten die Anfangsjahre der Karriere Nurejews in Russland – wie ein Junge in Baschkirien den Volkstanz für sich entdeckt und dann vom Tanzen nicht mehr lassen kann. Er erinnert an Nurejews preisgekrönten Auftritt 1958 in Moskau in „Le Corsaire“. Dank der Recherchen von Julie Kavanagh für ihre gerade erschienene Biografie über Nurejew kann der Film auch Ausschnitte aus frühen Auftritten von Nurejew am Kirow-Theater zeigen, unter anderem aus „Schwanensee“, „Sleeping Beauty“ und aus „Le Corsaire“. Die Amateuraufnahmen sind einem engen Freund Nurejews zu verdanken, einem Ballettstudenten aus der ehemaligen DDR, der die Aufnahmen für Nurejew machte, um ihm dabei zu helfen, seine Tanztechnik zu verbessern. Sie sind in diesem Film erstmals überhaupt zu sehen.

Nurejew.-.From.Russia.with.Love.GERMAN.DOKU.WS.dTV.XViD-SiTiN
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Erstellt am 2 August '11, in Kunst.

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