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Unter die Haut: Körper, Formen, Kunst, Body Modification – dTV – Xvid

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Dauer: 30:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Schädel formen, Ohren dehnen, Zungen spalten. Die Haut wird geritzt, gefärbt und gebrannt. Was sich anhört, wie aus einem Folterkatalog der Inquisition, erdulden Menschen freiwillig. Sie tun dies einerseits, um der gesellschaftlichen Schönheitsnorm zu entsprechen, andererseits, um dem genau entgegen zu wirken und Individualität auch äußerlich zu zeigen. Hier Botox, Silikon und Fettabsaugungen, dort Tätowierungen, Piercings oder Implantate. Gerald Teufel untersucht in seinem Film Motivation und Passion der aktuellen Körperformenkunst. Die Tendenz, archaischen Körperschmuck in die Gegenwart zu transportieren, ist seit etwa zwei Jahrzehnten zu beobachten. Jetzt geht es nicht mehr um die magische Bedeutung von Brandmalen, Hautmustern und veränderten Körperteilen wie einst bei Ötzi, einem frühen Anhänger der Tätowierkunst. Den „Körperextremisten“ geht es auch nicht mehr um die „reine Schönheit“, wie einigen Damen im 19. Jahrhundert, die sich in Korsetts zwangen und für die schlanke Taille gerne die eine oder andere Rippe opferten. Auch Kaiserin Sisi wird dies nachgesagt. In der Gegenwart wird ein veränderter Körper als Projektionsfläche für Provokation, Rebellion und Einmaligkeit angestrebt. Handelt es sich bei den Protagonisten der Szene um Sonderlinge mit Lust auf Schmerz oder ist ihre Leidenschaft eine andere Form der Selbstbestimmung oder gar Kunst? Wie reagieren Umwelt und Familie? Eine Anwaltsgehilfin, ein Arzt und eine Großmutter geben Auskunft; Extrem-Körperkünstler Flatz aus Vorarlberg stellt eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz fest. Immerhin, bei seinen Performances wird er nicht mehr verhaftet.

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Erstellt am 12 März '11, in Gesellschaft, Gesundheit&Medizin, Kunst.