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Europas Ferner Osten – dTV – Xvid

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2005: Seit einem Jahr ist die Ostgrenze Polens die längste Außengrenze der EU. Der Film begleitet Menschen in ihrem veränderten Alltag, die diese Grenze aus privaten oder beruflichen Gründen regelmäßig oder gelegentlich überschreiten müssen Die Ostgrenze Polens ist seit dem 1. Mai 2004 die längste europäische Außengrenze. Brüssel fordert die Regierung in Warschau seit Jahren auf, diese Grenze besser zu sichern. So hat die EU von 1997 bis 2001 55 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Polen bei der Modernisierung der Grenzsicherung zu helfen, und seit 2002 tragen die anderen 15 EU-Mitglieder zehn Prozent der Überwachungskosten. Damit nicht genug: Beim Kopenhagener Gipfel im Jahr 2002 haben die Mitgliedstaaten beschlossen, Polen einen Betrag in Höhe von 280 Millionen Euro bereitzustellen, der ab Mai 2004 und bis 2006 für die Bekämpfung illegaler Einwanderung zu verwenden ist. Die Ukraine, Weißrussland und Russland sind nun EU-Grenzstaaten. Der Fluss Bug, den manche auch als europäischen „Rio Grande“ bezeichnen, der Wald von Bialowieza, in dem die letzten Bisons des Kontinents leben, und die Masurische Seenplatte bilden die natürliche Grenze zwischen Polen und den genannten Ländern. Hier entstand 2004 eine neue Grenze zwischen zwei Welten, die sich einst sehr nahe waren, erfolgte doch die im 20. Jahrhundert vorgenommene Verschiebung Polens erst vor rund 60 Jahren. Der Film begleitet Menschen, die diese Grenze regelmäßig oder gelegentlich überschreiten, und blickt mit ihren Augen auf Europa. Sie müssen sich als Erste privat und beruflich damit abfinden, dass der Westen nun an der Ostgrenze Polens beginnt. Für die alten EU-Länder ist diese Neuerung ziemlich theoretischer Natur, doch für die Menschen der Region hat sie für den Alltag große Bedeutung. Der Film hinterfragt Klischees und wendet sich gegen etablierte Auffassungen. So stellt er beispielsweise infrage, ob der Liberalismus für alle die Grundlage einer vielversprechenden Zukunft darstellt, und ob die neue europäische Außengrenze angesichts der jüngsten Geschichte wohl als nur vorläufig zu betrachten sei. Christophe Talczewski lässt sich ganz auf die Menschen, Landschaften und Situationen ein und wirft dabei weit verbreitete Überzeugungen über den Haufen.

Dauer: 53:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: liebeskraft

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Erstellt am 19 Januar '12, in Europa. Tags: , , .

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