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Ausländer raus: Neue Fremdenfeindlichkeit in Europa – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: mike234

Die Wirtschaftskrise – lange schon ist sie nicht mehr nur Thema in Banken und Automobilbetrieben. Die Angst um Arbeitsplatz und eigenen Wohlstand ist längst in allen gesellschaftlichen Bereichen angekommen. Und diese Angst spült auch ein anderes wohlbekanntes Thema wieder ganz nach oben: Wie häufig in Krisenzeiten nehmen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu, ohnehin vorhandene Vorurteile in der Gesellschaft verschärfen sich. Minderheiten und Gastarbeiter werden zum willkommenen Sündenbock, nicht selten entlädt sich an ihnen die angestaute Angst und Wut. Anlässlich der Genfer UN-Konferenz gegen Rassismus und Rassendiskriminierung fragt auch Zoom Europa: Wie steht es um das Thema Fremdenfeindlichkeit in Europa und vor allem was tun die einzelnen Länder um Rassismus zu bekämpfen? Im Gleichschritt gegen Roma Es war eine regelrechte Hinrichtung. Die Täter setzten das kleine Haus im ungarischen Tatarszentgyörgy in Brand und als der Vater, ein Roma, sich mit seinem fünfjährigen Sohn retten will, werden beide mit einer Schrotflinte erschossen. Eine Tat mit rassistischem Hintergrund – so die Vermutung. Denn die offene Ablehnung gegenüber Fremden wächst in Ungarn. Immer öfter kommt es gerade gegenüber Roma zu Übergriffen. Italiens wehrhafte Bürger Eine Vergewaltigung am Valentinstag brachte das Fass zum Überlaufen. Überall in Italien bilden sich seither Privatgruppen, die gegen das Verbrechen zu Felde ziehen und nicht selten auch gegen Ausländer. Denn die einfache Gleichung lautet: Ausländer sind Verbrecher. Brauner Marsch auf Brüssel Bei den österreichischen Parlamentswahlen kassieren die Rechten fast 30 Prozent der Stimmen, in den Niederlanden schürt der Rechtspopulist Geert Wilders den Hass auf Ausländer und in Belgien kämpft Vlaams Belang gegen muslimische Einwanderer: Nationalistische Parteien mit einem gemeinsamen Interesse, das sie bald auch auf europäischer Ebene vertreten könnten. Denn eine starke gemeinsame Fraktion nach der Europawahl wird immer wahrscheinlicher. Britanniens Charmeoffensive In ihrer erstmals veröffentlichten nationalen Anti-Terror-Strategie erklärt die britische Regierung welche Lektionen sie seit 2001 gelernt hat. Die zentrale Botschaft: Terrorismusbekämpfung beginnt mit Prävention. Man wolle auf Dialog mit den Muslimen setzen. Gleichzeitig aber verschärft die Regierung weiter die Sicherheits- und Überwachungsmethoden. Der Polizeistaat droht. (Antiterrorkonferenz in Madrid) Vergleich: Wer will die Guantanamo-Häftlinge? Die formelle Anfrage aus den USA steht im Raum. Jetzt ist es an den europäischen Ländern sich zu positionieren. Wer nimmt die freigelassenen Guantanamo-Häftlinge auf? Graben in der Geschichte Es ist eine schmerzhafte und doch notwendige Aufarbeitung. Nach den bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen in den 70er Jahren fällt die Auseinandersetzung mit der Geschichte auf Zypern noch immer schwer. Die Schicksale der noch immer Vermissten liegen wie ein Schatten auf dem Land. Wiederbesuch in Dänemark Dänemarks Gewerkschaften kämpften schon vor zwei Jahren engagiert gegen Lohndumping und ausländische Billigkräfte. In der Wirtschaftskrise fragt Zoom Europa nach, wie sich ihre Arbeit verändert hat.

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Erstellt am 18 Mai '09, in Menschen, Reportagen. Tags: , , .

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