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Susanne Lothar: Mein Leben – dTV – Xvid

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Dauer: 43:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Sie gilt als „Extremschauspielerin“ – Susanne Lothar gibt sich ihren Rollen mit Haut und Haaren hin. In der Dokumentation „Mein Leben“ berichtet sie unter anderem über die schwere Zeit nach dem Tod ihres Mannes, des Schauspielers Ulrich Mühe. Verletzbarkeit und Stärke – mit diesen Eigenschaften lässt sich nicht nur das Spiel Susanne Lothars beschreiben, sondern auch ihr Leben. Sie wurde oft als „Extremschauspielerin“ bezeichnet, weil sie sich in ihre Rollen buchstäblich mit Haut und Haar hinein begibt. Ihr großer Durchbruch gelang ihr mit der Darstellung der „Lulu“ in der Inszenierung des gleichnamigen Wedekind-Klassikers von Peter Zadek. Fast fünf Stunden lang stand sie völlig unbekleidet auf der Bühne. Das Stück, das 1987 am Hamburger Schauspielhaus Premiere hatte, löste einen Skandal aus. Nicht wegen ihrer Nacktheit, sondern „weil sie sich bloß gegeben hat“ – wie ihre Freundin und Kollegin Sibylle Canonica über sie sagt. In ihrer Rolle als gedemütigte Frau in „Das weiße Band“, der letzten Kinoproduktion mit Michael Haneke, der als deutscher Beitrag für den Oscar ins Rennen gegangen ist und mit 13 Nominierungen als großer Favorit des 60. Deutschen Filmpreises gehandelt wird, gelingt es ihr, dieser Figur, die weder geliebt noch geachtet wird, eine innere Stärke abzugewinnen. Ihr späterer Beruf wurde Susanne Lothar sozusagen in die Wiege gelegt. Ihre Mutter ist die in den 50er Jahren bekanntgewordene Film- und Bühnenschauspielerin Ingrid Andree, ihr Vater war Hanns Lothar, der in Hollywood Karriere machte und in Filmen wie „Eins Zwei Drei“ (1961) von Billy Wilder mitspielte. Nach dessen frühem Tod lernte Susanne Lothar bereits als Sechsjährige die Nachteile eines öffentlichen Lebens kennen. Obwohl ihre Mutter versuchte, sie so weit es ging, vor dem Interesse der Medien zu schützen, war sie doch immer Kind ihrer Eltern und empfand sich oft unter Beobachtung. „Ich war immer etwas Besonderes und lange Außenseiterin“, sagt sie. Dieses Bewusstsein, mit dem Beruf und dem Erfolg auch ein öffentlicher Mensch zu sein, hielt sie zunächst davon ab, Schauspielerin zu werden. Doch nach der heimlich abgelegten und bestandenen Aufnahmeprüfung an der Hamburger Schauspielschule erkannte man bald ihre radikale Energie. Sie erhielt Engagements an den größten Bühnen des Landes und spielte schon früh Hauptrollen. Das Porträt „Mein Leben“ wurde zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Ulrich Mühe gedreht. Fast 17 Jahre lang waren Lothar und Mühe ein Traumpaar des deutschen Films. In zahlreichen Produktionen standen sie gemeinsam auf der Bühne und vor der Kamera. Auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Karriere, kurz nachdem Mühe für seine Darstellung im Film „Das Leben der Anderen“ den Oscar bekam, starb er mit nur 54 Jahren an Krebs. Susanne Lothar war plötzlich alleinerziehende Mutter der beiden gemeinsamen Kinder Sophie und Jakob. Der Film begleitet die Schauspielerin unter anderem auf eine Reise mit ihren beiden Kindern nach New York und Long Island, wo sie ihre Freundin, die Filmemacherin Pia Frankenberg, besucht. Zu den Dreharbeiten der ZDF-Fernsehserie „Der Kriminalist“ und bei einer Clowns-Krankenhausvisite mit den „Roten Nasen“, einer Organisation, die sie seit einiger Zeit unterstützt. Mit großer Offenheit gibt sie Auskunft über die Schattenseiten ihres frühen Erfolgs und über ihr Leben nach dem Tod ihres Mannes.

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Erstellt am 21 Januar '11, in Biografien. Tags: , , , , , , .

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