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Blutige Ernte: Warum Dariusz sterben musste – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: PolarBear

Auf dem Friedhof wird unter Polizeischutz ein Grab geöffnet. Der junge Tote, Darius O. aus Polen, ist in einem Arbeitscamp in der Nähe umgekommen. Jetzt soll die Todesursache ermittelt werden. Mit dieser makabren Szene beginnt die Reportage über moderne Sklavenarbeit auf den Tomatenfeldern Apuliens in Süditalien. Dariusz war einer von Tausenden illegaler Saisonarbeiter, die Jahr für Jahr in den Süden Italiens strömen – in der Hoffnung auf ein paar schnelle Euros. Wo früher oft Flüchtlinge aus Afrika arbeiteten, sind es heute meist Polen, Bulgaren und Rumänen. Von dubiosen Vermittlern angeheuert, werden viele in erniedrigenden Arbeitslagern zusammengepfercht, bewacht und von bewaffneten „Capos“ angetrieben und geprügelt. Auch Todesfälle hat es bei Fluchtversuchen gegeben – ein Szenario, das man auch bei Dariusz vermutet. Die Arbeitssituation ist skandalös: der Akkord ist nicht zu schaffen, der versprochene Stundenlohn von 3,00 bis 5,00 Euro bleibt Illusion. Ein perfides System von Abzügen führt in einen Kreislauf des sozialen Abstiegs: Am Ende finden sich die Arbeitsmigranten in einer Situation, die an die Baumwollsklaven des amerikanischen Südens erinnert – blutige Ernte. Die Spurensuche geht über die Beschreibung erbärmlicher Arbeitsverhältnisse hinaus. Mit dem bewegenden Bericht über sozialen Verfall entwickelt die Dokumentation einen kritischen Blick auf den globalisierten Markt. Und sie zeigt auch, wie das billig produzierte und von der EU subventionierte Tomatenmark aus Italien afrikanische Märkte überschwemmt und dort bäuerliche Eigenproduktionen ruiniert. Das Ergebnis – weitere Armutsflüchtlinge aus Afrika und Nachschub für die modernen Sklavenmärkte Europas. Dariusz war einer von Tausenden illegaler Saisonarbeiter, die Jahr für Jahr in den Süden Italiens strömen – in der Hoffnung auf ein paar schnelle Euros. Wo früher oft Flüchtlinge aus Afrika arbeiteten, sind es heute meist Polen, Bulgaren und Rumänen. Von dubiosen Vermittlern angeheuert, werden viele in erniedrigenden Arbeitslagern zusammengepfercht, bewacht und von bewaffneten „Capos“ angetrieben und geprügelt. Auch Todesfälle hat es bei Fluchtversuchen gegeben – ein Szenario, das man auch bei Dariusz vermutet. Die Arbeitssituation ist skandalös: der Akkord ist nicht zu schaffen, der versprochene Stundenlohn von 3,00 bis 5,00 Euro bleibt Illusion. Ein perfides System von Abzügen führt in einen Kreislauf des sozialen Abstiegs: Am Ende finden sich die Arbeitsmigranten in einer Situation, die an die Baumwollsklaven des amerikanischen Südens erinnert – blutige Ernte. Die Spurensuche geht über die Beschreibung erbärmlicher Arbeitsverhältnisse hinaus. Mit dem bewegenden Bericht über sozialen Verfall entwickelt die Dokumentation einen kritischen Blick auf den globalisierten Markt. Und sie zeigt auch, wie das billig produzierte und von der EU subventionierte Tomatenmark aus Italien afrikanische Märkte überschwemmt und dort bäuerliche Eigenproduktionen ruiniert. Das Ergebnis – weitere Armutsflüchtlinge aus Afrika und Nachschub für die modernen Sklavenmärkte Europas.

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Erstellt am 5 Juli '10, in Menschen, Reportagen. Tags: , , .

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