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Exportschlager Arbeit – dTV – Xvid

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Dauer: 50:00 | Größe: 400 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | HQ-Cover: Download | Uploader: Osnaker

Seit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 diskutiert die europäische Öffentlichkeit vehement über die Freizügigkeit des Arbeitsmarktes. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stehen einerseits Befürchtungen dass immer mehr Unternehmen ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern und andererseits die Angst davor dass die berufliche Mobilität die unterschiedlichen Gesellschaften in Europa verändert. Im Mai 2004 rückte mit der EU-Osterweiterung ein Thema in den Blickpunkt der Öffentlichkeit das bisher Fachleuten und Wirtschaftsexperten vorbehalten war: die Frage der Freizügigkeit von Arbeitskräften innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Langfristiges Ziel der EU ist eine weitgehende Öffnung der Arbeitsmärkte. Zwölf der alten Mitgliedsstaaten erließen gesetzliche Übergangsregelungen zum Schutz ihrer Arbeitsmärkte. Nur Irland Großbritannien und Schweden öffneten sofort ihre Grenzen. Durch diese neue Situation ist deutlich geworden wie unterschiedlich die Einstellung zur beruflichen Mobilität in den verschiedenen europäischen Ländern ist. Aus zahlreichen Studien Artikeln und Berichten geht hervor dass ein Zusammenhang zwischen der mangelnden Mobilität vieler europäischer Arbeitnehmer und der starken symbolischen Bedeutung einer Abwanderung ins Ausland besteht. Wie so oft klaffen rechtliche Lage und gesellschaftliche Wirklichkeit auseinander. Im Mai 2011 tritt für die Arbeitnehmer die freie Wahl des Arbeitsplatzes in allen 25 EU-Mitgliedsstaaten in Kraft. Die Dokumentation fragt was dies für das Gleichgewicht und die Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern in der Europäischen Union bedeutet und wie sich den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden lässt. Europa steht vor einer großen Herausforderung. Lohn oder Hohn Dokumentation Frankreich 2006 Erstausstrahlung Regie: Stphane Luon Nora Agapi Nachdem ein französischer Unternehmer seinen Betrieb geschlossen hatte bot er seinen entlassenen Arbeitern an für 110 Euro im Monat ihre Arbeit am neuen Standort in Rumänien wieder aufzunehmen. Der Dokumentarfilm begleitet eine Delegation von Gewerkschaftern die sich an der zukünftigen Produktionsstätte in Rumänien umsehen wollen um einen Eindruck von den Lebensverhältnissen im zukünftigen EU-Mitgliedsland Rumänien zu bekommen. Im April 2005 – mitten in der politischen Kampagne über das Referendum zur EU-Verfassung – löste ein französischer Industrieller einen Skandal aus indem er seinen entlassenen Arbeitern eine neue Stellung in Rumänien für 110 Euro brutto pro Monat anbot. Der Dokumentarfilm nimmt diesen Vorschlag zum Anlass um das Phänomen der Fertigungsverlagerung ohne Polemisierung oder Verharmlosung sachlich zu untersuchen. Die Situation der entlassenen französischen Arbeiter wird ebenso unter die Lupe genommen wie die ihrer neu eingestellten rumänischen Kollegen. Das ermöglicht einen Vergleich der Lebens- und Arbeitsbedingungen im elsässischen Schirmeck und in der rumänischen Stadt Medias. Außerdem begleitet der Dokumentarfilm eine entlassene französische Arbeiterin mit einer Delegation von Gewerkschaftsvertretern nach Rumänien. Sie wollen herausfinden was hinter dem provokanten Vorschlag des Arbeitgebers steckt und ob man in Rumänien mit 110 Euro pro Monat seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. (Regie: Chantal Richard)

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Erstellt am 29 April '09, in Menschen, Wirtschaft. Tags: , , , , , .

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