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Georgien: Gottes umkämpfter Garten – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: snowie

Östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen, ist Georgien geprägt von einer vielfältigen Geografie und einer wechselvollen Geschichte. „Als Gott die Welt unter den Menschen aufteilte“, erzählt eine georgische Sage, „hat er das schönste Land sich selbst vorbehalten. Dann beschwerten sich die Georgier, weil er sie bei der Verteilung vergessen hatte. Doch Gott wollte nicht ungerecht sein, deshalb überließ er den Georgiern sein Land das schönste auf der ganzen Welt. Diese Sage zeugt vom großen Stolz, den die Georgier für ihr Land hegen. Georgien, das im westlichen Asien an der Grenze zu Europa liegt, ist ein relativ kleines Land. Seine Fläche entspricht mit 69.700 Quadratkilometern jener von Bayern. Zudem sind über 80 Prozent des Landes von Gebirge und Vorgebirge bedeckt. Im Norden bildet der Kamm des Großen Kaukasus die Grenze zu Russland. Der Süden ist geprägt durch die Bergkämme des Kleinen Kaukasus, der zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer verläuft und bis zu 3.724 Meter hohe Gipfel aufweist. Der höchste Berg Georgiens ist der Schchara im Großen Kaukasus mit ca. 5.068 Metern. Georgien hat heute rund 4,5 Millionen Einwohner, doch die Bevölkerungszahl des Landes hat in der Vergangenheit stark geschwankt. Seit seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 leidet das Land unter einer starken Auswanderungswelle, bedingt durch den wirtschaftlichen Niedergang. Etwa eine Million Menschen haben in dieser Zeit das Land verlassen. Bürgerkriege in den autonomen georgischen Republiken Abchasien und Südossetien haben ebenso dazu geführt, dass hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat flohen oder vertrieben wurden. Die Georgier haben in der Vergangenheit häufig um ihr Land kämpfen müssen. Von Westen und Osten drangen immer wieder starke Angreifer ein. Jahrhunderte haben die Georgier unter Fremdherrschaft verbracht: Perser, Byzantiner, Araber, Mongolen und die Osmanen überzogen das Land mit Kriegen. Das Land zerfiel immer wieder in einzelne Königreiche und Fürstentümer. Im Jahr 1921 schließlich wurde die nur vier Jahre existierende Demokratische Republik Georgien von der Roten Armee besetzt und in die kurz darauf gegründeten Sowjetunion eingegliedert. Bereits im 4. Jahrhundert kam das Christentum nach Georgien, das sich schnell im Lande ausbreitete. Die eigenständige georgische Kirche war das Band, das in den wechselvollen politischen Verhältnissen die Georgier zusammenhielt. Diese Rolle der Kirche durch die Jahrhunderte ist bis heute im ganzen Land spürbar: Während die Paläste der weltlichen Herrscher zerstört und verschwunden sind, haben die Georgier ihre Klöster und Kirchen erhalten. So lässt sich die Entwicklung der Baustile an den Kirchenbauten von den frühen christlichen Zeiten bis in neuere Zeit verfolgen. Georgien ist ein von der Landwirtschaft geprägtes Land. Da es über günstige geologische und klimatische Verhältnisse für den Weinbau verfügt, hat dieser bereits eine lange Tradition, die möglicherweise schon über 6.000 Jahre zurückreicht. Wein ist eines der wichtigsten Handelsgüter, für das sich die Georgier immer weitere Märkte zu erschließen hoffen, insbesondere seit der Export in den traditionell größten Abnehmer Russland durch dessen aktuelle Handelspolitik stark gefährdet ist.

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Erstellt am 17 April '11, in Länder, Menschen. Tags: , , , , .

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