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Bettgeschichten: Geheimnisse des Schlafs – dTV – Xvid

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Dauer: 30:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Am Ende seiner Tage, so sagt die Forschungsstatistik, hat der Mensch rund 24 Jahre seines Lebens verschlafen. Sechs bis acht Stunden täglich, das summiert sich eben. Doch warum schlafen wir eigentlich? Und wozu dienen uns Träume? Bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts war Schlaf noch ein negativ besetzter, weil passiver Zustand. Die Körperfunktionen auf ein Minimum beschränkt, ein Mensch der offensichtlich nichts tut. Heute gibt es allein in Deutschland über 320 akkreditierte Schlaflabore, die sich mit dem beschäftigen, womit der Mensch im Schlaf beschäftigt ist. Was er tut, wenn er scheinbar nichts tut, lässt sich auf einen Satz beschränken: all dass, wozu er tagsüber nicht kommt. Wann, wenn nicht nachts, kann der Mensch sein Immunsystem regenerieren, Knochen aufbauen, wachsen, Synapsen – sprich das ganze Gehirn – erholen und damit nicht nur den Geist, sondern auch dem Körper seine verdiente Erholung zuführen. Chronobiologische Forschungen haben gezeigt, dass der Körper ab 18 Uhr beginnt, seine Aktivitäten zurückzufahren, bis wir zwischen drei und vier Uhr morgens in ein absolutes Energietief fallen. Schlaf, so die Chronobiologen, hängt mit der Zeitstruktur des Menschen eng zusammen. Wer gegen seine innere Uhr lebt, wird krank. Das beweisen Forschungen an Nacht- und Schichtarbeitern. Fest steht: Es ist das Gehirn, dass vorwiegend unter Schlafmangel leidet. Bereits nach drei Tagen ohne Schlaf wird der Mensch von Illusionen und Wahnvorstellungen geplagt, am Tag vier wächst sich das zu einer stattlichen Paranoia aus. Schlaf als „Bewusstseinszustand“, so das Forscherduo Chiara Cirelli und Giulio Tononi von der Universität Wisconsin, hat eine Kernfunktion für den Organismus. Sie vermuten, dass sich das Gehirn im Schlaf regeneriert, indem es die Arbeit der Synapsen dämpft. Ganz untätig bleibt es aber dennoch nicht: Es konsolidiert Eindrücke und schafft dadurch Erinnerung. Und es arbeitet auf, was es vom Vortag aufzuarbeiten gibt. Das nennt der Mensch dann Traum. Der Traum, so Sigmund Freud, ist der Hüter des Schlafes. Im Traum erfolgt ein Check des Systems, so Anhänger der Biologie. Wir benötigen die Träume, zumindest das ist wissenschaftlicher Konsens. Ob für die Seelenhygiene oder für die Stärkung des Systems ist jedoch noch nicht geklärt. Am Ende aber bleibt: Hypothesen über den Sinn des Schlafes gibt es viele, ob er allerdings eine Kernfunktion für das System Mensch hat, ist bis heute ungeklärt.

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Erstellt am 13 März '11, in Gesundheit&Medizin. Tags: , , , .

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