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Nepal: Die Dschungelapotheke der Chepang – dTV – Xvid

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Dauer: 43:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Nepal, Himalaya: Die Chepang sind ein fast vergessenes Volk in den Schluchten des Mahabharat-Gebirges und berühmt für ihr Wissen über die Wirkung von Wurzeln, Früchten und Kräutern. Sie sammeln pharmazeutische Pflanzen zur Herstellung von Medikamenten, denn obwohl die medizinische Versorgung in Nepal gut ist, nutzen viele die Wirkstoffe aus der Natur. Einem Mittel, dem Gurzho, gilt das besondere Interesse der Dokumentation, die erzählt, wo es herkommt und wer die Menschen sind, die es ernten. Die Chepang gelten als die Ureinwohner Nepals. Sie leben im Südwesten des Landes in den Tälern des Mahabharat-Gebirges auf einer Höhe zwischen 800 und 1.900 Metern Höhe. Die berühmten Berge des Himalaya sind weit weg von hier, deswegen haben bisher kaum ausländische Besucher diese abgelegene Gebirgsregion besucht. Abseits der wenigen größeren Siedlungen leben die Chepang wie vor Jahrhunderten in einfachen Hütten; die Männer jagen, und die Frauen ernten die wenigen kultivierten Pflanzen oder einfach das, was die Natur ihnen bietet. Die Chepang sind bekannt für ihr Wissen über die Früchte des Waldes, insbesondere über die pharmazeutisch wirksamen. Eine unscheinbare Liane, genannt Gurzho, gilt bei ihnen als „Nektar der Götter“, der je nach Zubereitung Linderung bei vielerlei Leiden verschaffen kann. Filmautor Peter Weinert und sein Team besuchen Tobang, ein typisches Dorf der Chepang, und stellen einige seiner Einwohner vor, etwa den Schamanen San Bahadur oder den 51-jährigen Krishna, der bei der Suche nach der medizinisch wertvollen Liane begleitet wird. Nachdem er trotz der in diesem Jahr ungewöhnlichen Trockenheit eine gute Menge Gurzho sammeln konnte, bringt er die Ausbeute nach einer mehrtägigen Reise in die Hauptstadt Kathmandu, um sie dort einem Apotheker als Grundstoff für die Herstellung einer auch bei Schulmedizinern als wirksam anerkannten Arznei zu verkaufen. Von dem wenigen Geld, das er für die aufwändige Ernte verdient, kann er seiner Familie wenigstens ein paar Geschenke aus der Stadt mitbringen. Der Film führt in ein weitgehend unbekanntes Nepal, in dem weder die schneebedeckten Bergriesen rings um den Mount Everest noch die historischen Tempel von Kathmandu eine Hauptrolle spielen. Im Mittelpunkt steht der Alltag einer kleinen, nur rund 35.000 Menschen umfassenden Ethnie im Urwald des Mahabharat. Auch wenn ihnen die Errungenschaften der Zivilisation bislang weitgehend verwehrt geblieben sind, konnten sie sich einen großen Schatz bewahren: das Wissen um die Heilkräfte aus der Natur. Nur wenige Gegenden auf dieser Welt sind unwirtlicher und schwerer zugänglich, aber auch faszinierender und imposanter als die Himalaya-Region. ARTE unternimmt eine Reise in das höchste Gebirge der Welt und seine Ausläufer – zu Fuß, im Zug und auf der Straße. Die Chepang in Nepal sind berühmt für ihr Wissen über die Wirkung von Wurzeln, Früchten und Kräutern. Die Angehörigen dieses fast vergessenen Volkes sammeln pharmazeutische Pflanzen zur Herstellung von Medikamenten, denn obwohl die medizinische Versorgung in Nepal gut ist, nutzen viele die Wirkstoffe aus der Natur. Anschließend zeigt eine Dokumentation den harten Alltag einer tibetischen Nomadenfamilie zwischen Tradition und Moderne, die von der Produktion feiner Kaschmirwolle lebt. Abenteuerlich wird es auf den Verkehrswegen des Himalaya, die Indien mit dem „Dach der Welt“ verbinden, und auf der Reise des Fotografen Manuel Bauer durch die ehemals unabhängigen Königreiche Ladakh, Spiti und Mustang. Der Schweizer, der als Leibfotograf des Dalai Lama bekanntwurde, gilt als intimer Kenner der tibetischen Kultur. Er führt die Zuschauer in Gebiete, die zum Teil erst seit zwei Jahrzehnten für Reisende zugänglich sind und deren Landschaften zu den schönsten und abwechslungsreichsten Hochgebirgsregionen überhaupt gehören. Eine Zugreise durch die Ausläufer des Himalaya in Indien rundet das Programm ab.

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Erstellt am 28 April '11, in Asien, Gesundheit&Medizin.