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Lillys Kinder: Ein Heim der Hoffnung im 2. Weltkrieg – SATRip – Xvid

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Dauer: 35:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Die Geschichte beginnt schon Ende der 1920er-Jahre, als Lilly Volkart oberhalb von Ascona ein Haus für ihre Pläne findet. Casa Bianca soll ihr neues Kinderheim heissen, beschliesst die junge Zürcherin. Bis zu 20 Kinder haben im dreistöckigen Gebäude am Hang des Monte Verità Platz. Schon bald werden es viel mehr sein, die dort und in weiteren Häusern Zuflucht finden. Anfang der 1930er-Jahre erreichen auch die Schweiz erste Informationen über das Schicksal jüdischer Familien in Frankreich und in Deutschland. Besonders das Los der Kinder schreckt auf, und engagierte Menschen gründen erste lokale Hilfsgruppen, auch im Tessin. Dann entsteht in Zürich das Schweizer Hilfswerk für Emigrantenkinder (SHEK). Es schickt immer mehr kleine Emigranten zu Lilly Volkart nach Ascona. Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie ins Tessin – viele ohne jedes Gepäck, nur mit den Kleidern auf dem Leib, ausgehungert und von den schrecklichen Erlebnissen traumatisiert, getrennt von ihren Familien. Mit einem herzlichen «Ciao, ich bin Lilly» wurde jedes Einzelne begrüsst. Für viele Kinder war diese warmherzige Begrüssung nach langem Umherirren zwischen Lagern und Verstecken ein Zeichen, dass sie endlich ausruhen und Frieden finden würden. Zeitweise fanden über hundert Kinder Unterschlupf bei Lilly Volkart, vorübergehend oder für länger. Viele sprachen kaum Deutsch, die Verständigung war oft schwierig. Bis heute gilt Lilly Volkarts Heim in Ascona als einzigartige Institution in dunkler Zeit. Zwischen 1934 und 1947 überlebten an der Collina mehrere hundert Kinder. Nach Kriegsende begann langsam deren Rückwanderung.

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Erstellt am 4 Dezember '09, in Menschen, Zweiter Weltkrieg. Tags: , , , .

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