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Made in Asia: Schnell, billig und gerecht? Der globale Textilmarkt – dTV – Xvid

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Dauer: 44:19 | Größe: 365 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Osnaker

Ausbeutung, Überstunden, Unterbezahlung – diese Begriffe gehören seit Langem zum gängigen Vokabular, wenn es um die globale Produktion von Billigtextilien geht. Der Textilmarkt ist hart umkämpft. Billige T-Shirts, Pullover und Röcke sind bei Jung und Alt ein Renner. Nicht jeder kann sich teure Designerkleidung leisten. Ketten und Discounter steigern jährlich ihre Gewinne. „Made in Bangladesh“, „Made in China“ oder „Made in India“ steht auf den Schildern. Und wer ein bisschen nachdenkt, ahnt, dass diese Kleidung vermutlich von Kindern, zumindest aber unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sein muss. Der Markt hat noch immer seine eigenen Gesetze: Schnelle Lieferfristen, hohe Stückzahlen und Qualitätsansprüche führen dazu, dass in einigen Fabriken Ausbeutung, Kinderarbeit, Umweltbelastung und schlechte Arbeitsbedingungen noch immer aktuell sind. Der globale Markt verändert die Menschen und die Lebensbedingungen in den Billiglohnländern und er trägt Risiken in sich. Der Textilmarkt ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr diese Ambivalenz Teil der Globalisierung ist. Autorin Nicola Graef begleitet Vertreter verschiedener Hersteller nach Indonesien und Indien sowie zur Biobaumwollproduktion in die Türkei. Nichtregierungsorganisationen, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass sich vieles in der globalen Lieferkette geändert hat, kommen ebenso zu Wort wie Arbeiter vor Ort.

Made.in.Asia.-.Der.globale.Textilmarkt
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Erstellt am 1 Mai '09, in Länder, Menschen. Tags: , , , , .

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