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Rübergemacht: und dann ? – dTV – h264

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„Mutti, mach’s gut, bis bald habe noch Katzenfuttergeld hingelegt.“ Das schrieb Andreas im September 1989 auf einen Zettel und verschwand. 20 Jahre später findet er diesen Zettel durch einen Zufall wieder. Doch was ist in diesen zwanzig Jahren seit seiner Flucht alles passiert? Das erzählt Susanne Bausch in der 90-minütigen Dokumentation. 1989 war Susanne Bausch ins Auffanglager Grafenau gereist. In einer ersten Dokumentation begleitete sie sechs der DDR-Flüchtlinge bis 1994. 15 Jahre später knüpft „Rübergemacht – und dann?“ daran an und schreibt ihre Lebensgeschichten fort. Wie die von Andreas: Er war aus der DDR geflohen, weil er dort nicht studieren durfte. In der BRD vergisst er seinen Studienwunsch. Es geht um Geldverdienen, Existenzsicherung. Er schuftet, erlebt Pleiten, schuftet. Erst nach einer schweren Lebenskrise mit Anfang vierzig erinnert er sich an seinen verschütteten Traum, schreibt sich für Architektur ein und landet über ein Praktikum in China. Dort findet ihn das Team des SWR wieder: bei den Planungen für das Chinesische Nationalmuseum. Jetzt fehlt nur noch sein Architektur-Diplom, für das er – aber nur auf Zeit – in seinen alte Heimat zurückkehrt. Auch die Geschichten der anderen Flüchtlinge verlaufen nicht geradlinig, sondern im Auf und Ab von hohen Erwartungen, enttäuschten Hoffnungen und erneutem Aufbruch.

Dauer: 01:30:00 | Größe: 1500 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: HB

Ruebergemacht.und.dann.GERMAN.DOKU.dTV.x264-821
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Erstellt am 31 Oktober '14, in DDR, Menschen.

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