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Tabus, Sex und die Kunst – dTV – Xvid

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Dauer: 26:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: mike234

Achtung, Porno! Oder sagen wir: „Lieber Zuschauer, hier geht es um die explizite Darstellung von nackten Körpern, und es sind detailgenaue Aufnahmen von Geschlechtsteilen zu sehen“ … Wir sind ja bei ARTE, und da geht es um Kunst, konkret populäre Gegenwartskunst, auch wenn es eigentlich um Sex geht, was wiederum bekanntlich keine Kunst ist. Auf jeden Fall bemerkenswert, wie ausgerechnet der Kulturkanal, Jahre nach dem Ende von Schmuddel-TV wie „Liebe Sünde“ oder „Wahre Liebe“, als einziger Sender die Fahne der Erotik wacker hochhält. Sei es mit nächtlichen Spielfilmen, vorzugsweise aus Fernost, oder mit Dokumentationen und Themenabenden wie „Sex im Sozialismus“ oder „Spaß mit 80 – Sex im Alter“ – ARTE lässt die Lust lustig weiter hochleben. Was prinzipiell in Ordnung geht, so lange ein gewisses Niveau gewahrt wird und uns nur der Rückfall in schlimmste Trash-Zeiten erspart bleibt, in denen es mit Ronny oder Mandy oder auch mit allen beiden gerne mal in den Swingerclub oder in den Wald ging und billige Werbe-Reportagen von drittklassigen Sex-Sets als investigativer Journalismus verkauft wurden. Mit so etwas hat ARTE nichts zu tun: Auch in der dreiteiligen Doku „Tabu, Sex und Kunst“ wird viel gezeigt, aber die Distanz zum Kern der Sache bleibt groß.
Es geht um erotische Kunst. Sex an sich ist gar kein Thema. Trotzdem denkt man beim Zusehen natürlich ständig daran und fragt sich, ob das in der Summe dann vielleicht schon Kunst ist. Kein schlechtes Programm also.
So denn, let’s talk about sex – geht ja auch intellektuell. „Sex sieht nicht so aus, wie er sich anfühlt“, sagt zum Beispiel der New Yorker Aktfotograf Ralph Gibson, der im Interview mit dem renommierten Filmemacher Viktor Stauder über seine Sicht zum ästhetischen Aspekt des Spannungsfeldes von Sex, Pornografie und Kunst parliert. Solche Künstler-typisch zwischen verklausuliert und plakativ herumbalancierenden Sätze gibt es gleich in der ersten Folge „Körper als Material“ zuhauf. Das regt zum Nachdenken an, und es ist gleichzeitig für all jene, die immer noch bedauern, dass es im Privatfernsehen keine richtigen Titten-Shows mehr gibt, der klare Hinweis: draußen bleiben, weil zu öde.

Tabus.Sex.und.die.Kunst.E01.Koerper.als.Material.GERMAN.DOKU.WS.dTV.XviD-GEO
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Tabus.Sex.und.die.Kunst.E02.Koerper.als.Abbildung.GERMAN.DOKU.WS.dTV.XviD-GEO
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Tabus.Sex.und.die.Kunst.E03.Koerper.als.Erfahrung.GERMAN.DOKU.WS.dTV.XviD-GEO
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Erstellt am 5 Juni '09, in Kunst, Menschen. Tags: , , , .

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