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Teddys Safari: Theodore Roosevelt in Afrika 1909 – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: sunspots

Theodore Roosevelt, einer der populärsten Präsidenten der amerikanischen Geschichte, verzichtete 1908 auf eine dritte Amtszeit und rüstete für eine einjährige Reise, deren Ziel Ostafrika war. Der Ex-Präsident wollte auf Safari gehen, aber nicht einfach so. Das Smithsonian Institute in Washington hatte ihn beauftragt, Tiere zum Präparieren für das National Museum zu beschaffen. Auf der Bestellliste standen neben großen und kleinen Käfern Singvögel aller Art, Leoparden, Rhinozerosse und Elefanten, daneben Häute, Felle und natürlich Elfenbein. „Das größte Quantum großer und kleiner Tierexemplare, das jemals in Afrika zusammengetragen worden ist“, brüstete sich der Ex-Präsident im „Scribner’s Magazine“, wo er in einer Artikel-Serie über seine Jagderlebnisse von unterwegs berichtete. 256 Tiere hatte er insgesamt zur Strecke gebracht. Es war die größte, längste und teuerste Jagd-Safari der Geschichte, eine Art amerikanischer Materialschlacht, ein Feldzug mit 500 schwarzen Trägern, die mit Esel- und Ochsenkarren dem weißen Anführer, den die Maasai wegen seines dicken Bauches Bwana Tumbo nannten, folgten. Da war der Blick auf den Kilimandscharo, auf eine unendliche Savanne und auf ein Meer von wilden Tieren, die nur darauf warteten, dass der auf einem Auge fast blinde Ex-Präsident sein Gewehr auf sie richtete und afrikanische Scharfschützen den Rest erledigten. Auch auf Luxus wurde nicht verzichtet: Neben Grammophon und faltbaren Badewannen wurde kistenweise Weltliteratur durch den Busch geschleppt. Nach der allabendlichen Einkehr in Zeltstädte nahmen Theodore Roosevelt und seine weißen Jagdgefährten einen Sundowner, während schwarze Köche Wild zerlegten, Helfer auf Feuerstellen Flusswasser zu Badewasser aufwärmten und Büchsenmacher daran gingen, die während des Tages abgefeuerten Gewehre mit Waffenöl zu reinigen. Theodore Roosevelts Afrika-Reise sollte bald einen Boom im Safari-Geschäft auslösen. Erst folgten ihm europäische Draufgänger und Dandys, später amerikanische Wirtschaftsbosse und Prominente des Filmgeschäfts. Nachdem der Filmemacher Bernd Mosblech auf Fotos und sogar gefilmte Bilder gestoßen war, die den auf Publicity versessenen Roosevelt auf Safari zeigen, ist er der Route des amerikanischen Ex-Präsidenten im heutigen Kenia gefolgt. In seinem Film stellt er dem Archivmaterial von 1909 Bilder von heute gegenüber – Bilder eines Garten Edens, wie sie Theodore Roosevelt damals gesehen haben mag. Auf seiner Nachreise trifft Bernd Mosblech Menschen, die in der Welt, die Roosevelt so sehr fasziniert hat, zu Hause sind: einstige Großwildjäger, einen weißen Farmer, einen Safari-Ausstatter und William Ntimama, den politischen Sprecher der eingeborenen Maasai.

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Erstellt am 11 August '10, in Menschen, Neuzeit. Tags: , .

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