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Tibets Kinder fern der Heimat – dTV – Xvid

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Dauer: 28:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Sid

In Tibet dürfen die Kinder seit der Besetzung durch die Chinesen nicht mehr tibetisch schreiben und sprechen. Damit ihre Kultur nicht untergeht, trennen sich die Eltern von dem Liebsten, was sie haben: Sie schicken ihre Kinder weg, obwohl sie wissen, wie gefährlich die Flucht ist. Sie können dabei nur hoffen, dass den Flüchtenden einer der Mönche aus den Exilklöstern entgegenkommt und weiterhilft.
Tragödien spielen sich entlang des Himalajas ab. Ein „Sternstunden“-Team begleitete im Herbst 2000 drei kleine Tibeter auf ihrem langen Weg in die Freiheit. Von Lhasa waren die Kinder in Begleitung eines Mönches erst Richtung Mount Everest gelaufen, dann weiter Richtung Westen. Mit anderen gelangten sie über die Grenze und waren dann nochmals elf Tage zu Fuß in Nepal unterwegs.
Was ist aus den drei Kindern geworden? Wie geht es ihnen nach den Unruhen in Tibet im März 2008? Wie sieht ihre Zukunft aus? Und vor allem: wo sind sie? Jedes Jahr fliehen fast 4 000 Tibeter über den Himalaja, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Erste Anlaufstation ist das Auffanglager der UN am Rande von Katmandu, der Hauptstadt Nepals. Hier werden sie medizinisch versorgt und bekommen ihre Pässe. Hauptstadt der Exiltibeter ist seit 1959 Dharamsala in Nordindien. Die Neuankömmlinge laufen um den Gebetsberg, schreiben ihre Geschichte und Wünsche auf den Steinen nieder und sprechen ein Gebet. In der Nähe von Dharamsala liegt Norbulinka, das Tibetische Kultur- und Kunstinstitut. Hier können die jungen Tibeter von den Alten Kultur und Kunsthandwerk lernen und weiterhin ihrer Religion nachgehen.
2 000 junge Tibeter leben in einem Internat in Bir. In der Gemeinschaft versuchen sie den Verlust ihrer Familien irgendwie wettzumachen. Rinzing Dorji bereitet sich auf das Abitur vor. Der 17-Jährige ist bereits ein Fußballstar und war schon zu internationalen Wettkämpfen in Schweden. Zusammen mit Tenzing Pelmo und Wan Zo wurde er im Jahr 2000 von einem „Sternstunden“-Team auf der Flucht begleitet. Tenzing Pelmo und Wan Zo leben in Selakui, einer Eliteschule für tibetische Jugendliche. Hier werden besonders begabte Mädchen und Jungen gefördert. Tenzing Pelmo will Ärztin werden, um Menschen helfen zu können. Am meisten vermissen alle drei ihre Eltern. Bisher konnten alle Schüler per Internet und Telefon Kontakt zu ihren Verwandten halten. Seit den Unruhen im März 2008 ist das fast vorbei. Viele haben Angst, dass die Angerufenen hinterher Repressalien zu befürchten haben.
Das Flüchtlingscenter in Dharamsala, wo bis März monatlich über 2 000 Flüchtlinge ankamen, ist leer. Seit dem 10. März 2008 ist die Zahl der Flüchtlinge, die über Nepal kommen, fast bei Null. Das bedeutet, Tibeter haben keine Möglichkeit mehr zu fliehen. Tenzing Pelmo formuliert ihren Wunsch in einem Gedicht: „Liebe Freiheit wir beten zu dir. Wir weinen nach dir, bitte zeige dich. Wir haben auf dich seit über 70 Jahren gewartet. Komm endlich und zeige dich bitte. Deine Verehrerin Tenzing Pelmo, ein tibetisches Mädchen.“

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Erstellt am 31 Mai '09, in Länder, Menschen. Tags: , , , .

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