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Mongolei: Die Karawane – dTV – Xvid

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Dauer: 44:00 | Größe: 525 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: TVS

Teil 1: Mai 2005: Aufbruch in eine fremde Welt. Zwölf Deutsche landen auf dem Flughafen von Ulan Bator. Unter 4.177 Bewerbern wurden sie ausgewählt für die Teilnahme an zwei Handelskarawanen durch die Mongolei.
Sechs der Teilnehmer starten das Abenteuer Mongolei mit ihren sieben mongolischen Begleitern und 15 Kamelen in der Wüste Gobi. Im Norden, dicht an der russischen Grenze, startet die zweite Karawane. 750 Kilometer liegen vor beiden Karawanen und Tagesetappen von mehr als 20 Kilometern sind keine Seltenheit. In der heißen Sonne der Gobi ist das besonders hart. Wer in der Wüste den Durst spürt, für den ist es oft schon zu spät. Das Leben als Nomaden, das Leben in der Gruppe. Für alle – Mongolen und Deutsche – gibt es am Beginn ihrer gemeinsamen Reise noch viel zu lernen. Ganz wichtig ist der Handel. Beide Karawanen sind mit landestypischen Waren ausgestattet: Lederstiefel und Seide, Holzsättel und Seife. Alles muss im Verlauf der Reise gegen Lebensmittel getauscht werden, wenn das große Ziel erreicht werden soll: Karakorum, Dschingis Khans sagenumwobene Hauptstadt.
Teil 2: Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Der zweite Teil der großen Mongolei-Dokumentation führt immer tiefer hinein in das Land von Dschingis Khan.
Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks Probleme. Seit Tagen scheuern die schweren Lastkarren, die sie ziehen müssen, ihre Nacken wund. Doch der erfahrene Karawanenführer Batlaa beschwichtigt: „Weiter, weiter, das schaffen die Tiere schon, wir können jetzt nicht anhalten.“ Wenige Tage später werden die Anstrengungen für drei der Yaks dann doch zu viel. Taiwan, Chef und Besitzer der Tiere, beschließt, sie auszutauschen. Sie sind seine Existenzgrundlage. Er wäre ruiniert, würden sie die 750 Kilometer lange Tour nicht gesund überstehen. Auch die Südkarawane erlebt das Nomadenleben hautnah. Arndt soll eine Ziege schlachten – auf mongolische Art. Da stößt der sonst so selbstbewusste Mann aus dem Ruhrgebiet ganz unerwartet an seine Grenzen. Panik liegt in seiner Stimme, als er einen der mongolischen Begleiter bittet, die Arbeit für ihn zu Ende zu bringen. Das ganze Südteam ist dabei, als Norman zu seinem ersten Ringkampf mit Einheimischen antritt. Für die Nachfahren des großen Khans ist der Ringkampf Volkssport Nummer 1. Der weitgereiste ostdeutsche Banker wird von den Top-Athleten der Provinz wieder und wieder aufs Kreuz gelegt – zum großen Vergnügen des einheimischen Publikums. Doch aufgeben, das kommt für ihn nicht in Frage. Und am Ende kann auch er jubeln.
Teil 3: Das deutsch-mongolische Karawanen-Team hat nun gut die Hälfte des Weges geschafft. Immer deutlicher sieht man den Teilnehmern die Anstrengung der wochenlangen Fußmärsche an.
So hat im Süden der 31-jährige Arndt schon acht Kilo abgenommen. Auch die mitreisenden Kamele verändern ihr Aussehen. Zwar wird die Landschaft seit dem Verlassen der Wüste Gobi mit jedem Tag grüner, trotzdem fallen die Höcker der Tiere langsam ein. Sie verbrauchen jetzt die Fettreserven, die sie für magere Zeiten gespeichert haben. Denn das Gras in den endlosen Ebenen ist nur scheinbar saftig, es hat einfach nicht genug Nährwert für die Kamele. Und als wären die Probleme nicht schon groß genug, geht es mit den Kamelen jetzt ins Gebirge. Schon bald ist allen klar: Der Aufstieg ist hart und kräftezehrend, aber wirklich gefährlich wird der Weg hinunter ins Tal. Während sich das Süd-Team durch das Gebirge quält, hat die Nordkarawane ihre Yaks „geparkt“. Deutsche und Mongolen genießen gemeinsam drei Tage lang das größte Fest des Jahres: Naadam. Im ganzen Land kommen Mitte Juli die Menschen zusammen, um zu feiern und sich im Sport zu messen: Ringen, Bogenschießen und Reiten. Die besten Athleten sind in der Mongolei Topstars und werden entsprechend gefeiert. Unterdessen werden im Süden die Lebensmittel knapp. Jetzt müssen die Männer raus in die Natur und Beute machen, sonst fallen die Mahlzeiten in den kommenden Tagen mager aus. Zum Glück entpuppt sich Arndt als wahrer Meisterangler. Gemeinsam mit Norman zieht er mehr als zwanzig Fische aus dem glasklaren Wasser des Olchon-Flusses. Endlich mal Abwechslung im eintönigen Karawanen-Speiseplan. Statt Ziege oder Schaf gibt es am Abend frittierte Regenbogenforelle. Grenzerfahrungen in einem Land unendlicher Weite. An einem Salzsee ist ein Kamel im tiefen Schlick eingesunken. Das mehr als 500 Kilogramm schwere Tier hat keine Chance sich aus eigener Kraft zu befreien. Schließlich gelingt es den Rettern, das Tier herauszuziehen. Auftrag ausgeführt: Ein letztes Stolpern, dann macht sich das Kamel auf den Weg zurück in die Freiheit.
Teil 4: Noch 300 Kilometer trennen die beiden Karawanen voneinander. Die Freude auf das Wiedersehen wächst. Aber auch die Sorgen und Zweifel: Wie werden sich die anderen geschlagen haben?
Werden sich Yaks und Kamele vertragen und, wie geplant, gemeinsam weiterziehen? Was erwartet die Teilnehmer am großen Ziel der Reise, in Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt des legendären Mongolenherrschers Dschingis Khan? In die Freude auf das Wiedersehen mischt sich für viele jetzt auch Wehmut. Denn nach dem Treffen steht der Abschied. Abschied von den anderen Deutschen, vor allem aber von den mongolischen Freunden, die alle ins Herz geschlossen haben. Arndt hat in Kamelführer Batgaa nach neun Karawanenwochen einen mongolischen Ersatzvater gefunden und kann sich eine Trennung kaum mehr vorstellen. Doch erst einmal Glücksgefühle pur: An einer Brücke über dem Orchon-Fluss treffen sich die beiden Karawanen. Anne vom Südteam und Lena vom Nordteam liegen sich als Erste in den Armen. Arndt begrüßt die Yak-Karawane stilecht auf mongolisch und Oliver analysiert sofort die Unterschiede in den beiden Teams. „Bei uns im Norden ist alles sehr strukturiert abgelaufen“, fasst der Hauptmann der Reserve zusammen. Arndt kann da nur staunen: Küchendienst und Nachtwachen, ein strammes Regiment. Im Süden undenkbar. Hier haben Deutsche und Mongolen eher improvisiert, eben mongolisch gelebt, wie Arndt nicht ohne Stolz berichtet. Und dann ist es soweit. Am Horizont das Ziel: Karakorum. Die Reise ist zu Ende, das große Karawanenabenteuer bestanden. Alle haben ihre ganz persönlichen 750 Kilometer geschafft. Weinen und Lachen liegen eng beieinander am Abend, beim großen Abschiedsfest. Wenige Tage später geht es dann heim in den Alltag. Die Mongolen marschieren zu Fuß zurück zu ihren Familien und ihren Herden. Die Deutschen machen sich per Flugzeug auf in ihr normales Leben als Polizeihauptkommissar, Ärztin oder Hartz IV- Empfänger. Eines aber steht für sie fest: Ganz gleich, ob sie im Norden oder Süden, mit Yaks oder Kamelen unterwegs waren: Ihre zehn Wochen in der Mongolei, das Leben als Nomade – für alle war es die Reise ihres Lebens, die Erfüllung eines langersehnten Traums.

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Erstellt am 7 Juni '09, in Länder, Reisen. Tags: , , , , .

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