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Tausendundeine Nacht – dTV – Xvid

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Dauer: 43:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Sid

Ute Brucker, Europamagazin-Moderatorin und ehemalige Spanien-Korrespondentin des Südwestrundfunks, begleitet auf ihren Reisen durch Marokko und den Oman Prinzessinnen und Prinzen durch ihren Alltag.

Teil 1: Ute Bruckner auf den Königswegen in Marokko
„M6“ nennen ihn seine Untertanen in Anlehnung an den Namen eines französischen Privatfernsehkanals und wollen damit sagen: „Wir haben einen modernen König“. Mohammed VI., König von Marokko, ist ständig auf Reisen, kreuz und quer durch sein Land. Mal schiebt er ein Industrieprojekt an, mal besucht er Krankenhäuser, Schulen, soziale Einrichtungen. Er ist kein Repräsentationskönig wie die europäischen Monarchen, sondern ein wirklicher Herrscher, ranghöchster Politiker und religiöser Führer aller Muslime in seinem Land. Er ist angetreten, alte Zöpfe abzuschneiden, auch politisch. Während des Vaters Ehefrau der Öffentlichkeit noch völlig verborgen blieb, hat Mohammed IV eine moderne Akademikerin geheiratet, die, wenn auch vorsichtig, Repräsentationspflichten übernimmt. Prinzessin Lalla Salma ist – zum ersten Mal in der Geschichte Marokkos – von einer Bürgerlichen zur königlichen Hoheit aufgestiegen und hat das Privileg, Mohammeds einzige Frau zu sein. Ganz anders als sein berühmter Vorfahre, Sultan Muley Ismail, der noch 500 Gespielinnen in seinem Harem hatte.
Die Sultane der Alawitendynastie waren es, die im 17. Jahrhundert die Befriedung und Einigung Marokkos vorantrieben. Von der Wüstenoase Sijelmassaa aus traten sie ihren Siegeszug durch das Land an. Der Film reist auf ihren Spuren durch das Königreich, besucht jenseits des Atlasgebirges alte Kasbahs, Burgen aus Lehm, in denen noch heute Verwandte der Königsfamilie leben. In den Königsstädten Fes und Meknes ermöglicht er einen Blick in die Paläste mit ihren märchenhaften Mosaiken, ist dabei, wenn „M6“ in seinem Palast in Rabat beim muslimischen Opferfest einen Hammel schlachtet und zeigt auch viele andere Auftritte der königlichen Familie.

Teil 2: Ute Brucker auf Königswegen im Oman
Weihrauch, Gold und Myrrhe, das haben der Überlieferung nach die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind dargebracht. Der Weihrauch dürfte aus dem Oman gekommen sein. Knapp zweitausend Jahre später, im Jahr 1983, gibt der omanische Sultan Qabus bin Said al-Said die Order, aus Weihrauch, Myrrhe und Rosenwasser ein Parfum herzustellen, das zu den teuersten der Welt gehört. Der Sultan, der 1970 seinen eigenen Vater aus dem Land putschte, hat den Oman in die Moderne geführt, ohne die alten Traditionen zu vergessen. Mit Turban und Krummdolch im Gewand verkörpert er optisch immer noch den Herrscher über Sindbads Gefilde, hält sich eine königliche Kamelherde und leitet die Geschicke des Landes in autokratischer Manier. Er hat es geschafft, dass im modernen Oman nur wenige Bausünden begangen wurden, im Gegensatz zu manch anderem Nachbarn am Golf. Reich sind die Omanis durch das Erdöl geworden und immer mehr auch durch sanften Tourismus. Wir besuchen Prinzen und Prinzessinnen und bereisen das Sultanat vom Geburtsort seines Herrschers im Süden, über das Gebiet der Weihrauchbäume und die Wüstenoasen bis hinauf in den Jebel Akhdar mit seinen Bergrosen, aus denen die kostbaren Essenzen gewonnen werden, die damals wie heute das „Geschenk der Könige“ sein sollen.

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Erstellt am 13 Mai '09, in Länder, Menschen, Reisen. Tags: , , .

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