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Türkisch und getauft – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Die Türkei und Religion: Viele denken dabei an Moscheen und verschleierte Frauen. Dass dieses muslimische Land jedoch eine alte christliche Tradition hat, in römischer Zeit gar ein Zentrum des frühen Christentums war, ist nur wenigen bekannt. So wurde zum Beispiel vor 2000 Jahren in Tarsus, in der heutigen Türkei, der Apostel Paulus geboren, der nach seiner Bekehrung vom Saulus zum Paulus auszog, das Christentum in der Welt zu verkünden. Peter Althammer nimmt den Geburtsort des Apostels zum Ausgangspunkt einer Reise quer durch die Türkei. Er trifft türkische Christen verschiedener Konfessionen, die von ihrem Leben und ihren Problemen im Ursprungsland christlicher Mission berichten. Offiziell sind Staat und Religion in der Türkei streng getrennt. Inoffiziell und in den Köpfen der Bürger stellt der sunnitische Islam aber die religiöse und kulturelle Quelle türkischer Identität dar. Auf der Suche nach dem Vermächtnis des Apostels Paulus stellt der Film daher Menschen in den Mittelpunkt, die sich in einem nahezu unauflöslichen Spannungsverhältnis befinden: Zugleich türkisch und getauft. Die Reportage beginnt in Tarsus, wo Christen aus aller Welt zusammenkommen, um das Paulus-Jahr zu feiern. Es geht weiter nach Istanbul, in das alte Konstantinopel, einst die Hauptstadt des christlichen Römischen Reiches. Dort berichtet Pater Dositheos, der Pressesprecher des Ökumenischen Patriarchen, von den Problemen der griechisch-orthodoxen Gemeinde. Im Anschluss daran wird der Katholik Adnan vorgestellt, der sein Gesicht nicht vor der Kamera zeigen will. Er hat Angst vor Repressalien. Malatya, dem Ort, an dem im Jahr 2007 drei freikirchliche Christen brutal ermordet wurden, erzählen protestantische Gemeindemitglieder aus Diyarbakir davon, wie sie selbst Opfer von Ausgrenzung und Bedrohung geworden sind. Dass es auch ein harmonisches und friedliches Miteinander von Muslimen und Christen in der Türkei geben kann, zeigt das Beispiel Antakya, wo Angehörige sechs verschiedener Religionsgemeinschaften im „Chor der Zivilisationen“ jede Woche gemeinsam Lieder aus ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft singen. Im Anschluss daran werden die armenisch-orthodoxen Chormitglieder Ani und Eda in ihr Heimatdorf Vakifliköy begleitet. Es ist das einzige noch komplett von armenisch-stämmigen Christen bewohnte Dorf der Türkei. Die nächste Station ist das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel in der Region Tur Abdin bei Mardin. Dieses im Jahr 397 erbaute Kloster sieht sich durch eine wahre Prozesslawine in seiner Existenz bedroht. Den Abschluss der Reise bildet dann der Besuch im nahegelegenen syrianischen Dorf Kafro. Dort erzählen Aziz und Israil Demir, wie sie nach jahrelanger Vertreibung vor knapp drei Jahren wieder mit insgesamt 12 Familien in ihr Heimatdorf zurückgekehrt sind und sich trotz aller Schwierigkeiten zum Ziel gesetzt haben, dort ihre christliche Religionsgemeinschaft vor dem Aussterben zu bewahren. In seinen verschiedenen Stationen zeigt der Film, dass es trotz der gewaltigen Schwierigkeiten, mit denen alle christlichen Religionsgemeinschaften in der Türkei konfrontiert sind, immer noch ein christliches Leben im Ursprungsland apostolischer Mission gibt. Die Schicksale einzelner Menschen machen deutlich, welche unterschiedlichen Wege die etwa 100.000 türkischen Christen gehen, um die vermeintlichen Gegensätze „türkisch und getauft“ miteinander zu vereinbaren und das Überleben des Christentums in ihrer Heimat zu sichern.

Tuerkisch.und.getauft.-.Christen.kaempfen.um.ihr.Ueberleben.German.DOKU.WS.dTV.XViD-AMBASSADOR
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Erstellt am 14 August '11, in Religion.

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