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Pulsschlag Berlin – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: PolarBaer

Die Reportage folgt dem Weg des Wassers und erzählt, warum ausgerechnet Fußballspiele zu Rohrbrüchen führen, warum Essensreste und Medikamente nicht ins Klo gehören, was passiert, wenn ein Rohr platzt, und geht dem Berliner Wasser buchstäblich auf den Grund. Wenn es etwas gibt, das jeder Berliner jeden Tag tut – dann ist es das Aufdrehen des Wasserhahns. Um zu kochen, Wäsche zu waschen, oder einfach zu trinken. Keine andere Stadt in Deutschland hat besseres Leitungswasser als Berlin. Es unterliegt sogar strengeren Regulierungen als das Mineralwasser, das im Supermarkt angeboten wird. Auch die Geologen bestätigen: der Berliner Untergrund ist voller Wasser. Allerdings voller Grundwasser, das noch aus der Eiszeit stammt. Berlin steht auf einem gigantischen Sandschwamm, der mit Wasser vollgesogen ist. Wasseradern gibt es keine, dafür aber jede Menge an Mineralien. Gründe, keinen Schlaf zu finden, gibt es auch, denn die Wasserversorgung und -entsorgung muss sieben Tage in der Woche voll funktionieren. Aus dem Untergrund pumpen die Berliner Wasserbetriebe mit 800 Brunnen Wasser aus einer Tiefe von bis zu 160 Metern. Lediglich Eisen und Mangan werden entfernt, um aus dem Grund- Trinkwasser zu machen. Mehr ist nicht nötig. Das klingt einfach – und doch hat Berlin das größte und modernste Wasserversorgungsnetz Europas.

Der zweite Teil der Reihe erzählt, welche Geheimnisse Mülldeponien für Archäologen bergen. Er verfolgt den Weg der Abfalltonne und begleitet dabei Menschen, die mit dem zuverlässigen Verschwinden der Reste des Konsums ihr Geld verdienen. Wenn der Berliner wach wird, ist das Müllentsorgen schon in vollem Gange und gleichzeitig entsteht neuer Müll. Der wird getrennt und entsorgt – ein ständiger Kreislauf. 350 Kilogramm sind es pro Person und Jahr in der Hauptstadt – und damit immerhin 150 Kilogramm weniger als in den meisten anderen deutschen Großstädten. Aber die Berge wachsen – trotz grünem Punkt und Dosenpfand. Schlaue Lösungen sind gefragt. Dirk Bernhardt, der Erfinder der Berliner Papierbank, kannte das frühere erfolgreiche Sero-Sammelsystem der DDR nur vom Hörensagen. Als er vor einigen Jahren seinen Service „Kleingeld für Altpapier“ anbot, hatte er im Nu 1.000 Kunden. Mittlerweile beteiligen sich etwa 30.000 Berliner am Papiersammeln. Der Rohstoff ist auf dem Weltmarkt begehrt. Noch werden etwa 50 Prozent des Berliner Hausmülls auf Deponien abgelegt. Die Entsorgung ist ein gigantisches technisches und wirtschaftliches Unternehmen.

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Erstellt am 25 Mai '10, in Städte, Wirtschaft. Tags: , , .

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