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Sterben für Afghanistan: Deutschland im Krieg – HDTVRip – h264

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Dauer: 45:00 | Größe: 525 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: cp

Der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ist eines der beherrschenden Themen in der Politik. Es geht um die Beteiligung deutscher Soldaten an einem Krieg, der inzwischen länger dauert als der Zweite Weltkrieg, den die Bundesregierung aber offiziell nicht „Krieg“ nennt, und aus dem die Mehrzahl der Deutschen lieber heute als morgen abziehen würde. Inzwischen erheben auch hohe Offiziere schwere Vorwürfe gegen die politische Führung. Weil man viel zu lange an der Illusion einer „Friedensmission“ festgehalten habe, sei die Truppe unzureichend gerüstet und vorbereitet in einen Guerillakrieg geschickt worden, der sich im Verlauf des vergangenen Jahres immer weiter zuspitzte. Die Dokumentation des ehemaligen Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust und des Frontal21-Redaktionsleiters Claus Richter analysiert die Situation der Bundeswehr in Afghanistan zu Beginn des Jahres 2010, begleitet amerikanische Soldaten im Grenzgebiet zu Pakistan und schildert die Geschichte dieses Krieges, der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mit der Jagd auf Al-Kaida-Führer Osama Bin Laden begann. Der Bundeswehr-Einsatzes wurde anfangs mit der Verteidigung der „Sicherheit Deutschlands am Hindukusch“ (Ex-Verteidigungsminister Peter Struck im Jahr 2002) begründet, war als „Stabilisierungseinsatz“ für den Aufbau der Demokratie gedacht, und wuchs sich nun aus zu einer höchst riskanten Operation, deren Ende nicht abzusehen ist. Es dauerte Jahre, bis in Afghanistan getötete deutsche Soldaten als „Gefallene“ bezeichnet wurden. Der Krieg wurde lange als „besondere Situation“ verharmlost, bis er endlich wenigstens als „kriegerisch“ bezeichnet wurde.

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Erstellt am 18 März '10, in Dokus, Geschichte/Politik, Neuzeit. Tags: , , , , .

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