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Lange Ohren, flinke Beine: Feldhasen und Kaninchen – dTV – Xvid

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Dauer: 37:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Bender

Im Frühjahr toben sie boxend über die Felder. In der Zeitlupe wird deutlich: Die Häsin haut dem Rammler ordentlich was hinter die Löffel. Ihr Boxkampf ist Teil des turbulenten Paarungsvorspiels, in dem die Hasen, die während des Rests des Jahres Einzelgänger sind, ihre Berührungsängste abbauen. Meister Lampe war „Wildtier des Jahres 2001“. Das ist er nicht wegen seiner schönen langen Löffel geworden, sondern weil es ihm schlecht geht. Sein Lebensraum auf Feldern und Wiesen ist zerstört. In landwirtschaftlich genutzter Landschaft gibt es kaum noch Wildkräuter, die für den Hasen unverzichtbarer Bestandteil der Nahrung sind. Entsprechend verlief die Entwicklung der Populationen – es ging stetig abwärts. Auch andere Tiere, wie z. B. die Wachtel und das Rebhuhn, leiden unter der Mangelernährung. Die nächsten Verwandten der Hasen, die Kaninchen, kommen dagegen recht gut mit der veränderten Umwelt zurecht. Sie begnügen sich mit eintöniger Kost. Günter Goldmann hat die Tiere der Feldflur aus allernächster Nähe beobachtet. Er zeigt das Rebhuhn bei der Aufzucht seiner Jungen, er ist den Kaninchen in ihre unterirdischen Baue gefolgt, und er ist dabei, wenn der Habicht seinen tödlichen Angriff fliegt. Aber im Mittelpunkt seines Berichts steht der Hase, den Goldmann durch alle vier Jahreszeiten begleitet. Schließlich, nachdem Meister Lampe so manche problematische Situation überstanden hat, gerät er in ein Kesseltreiben. „Viele Jäger sind des Hasen Tod“, weiß der Volksmund. Und so endet es auch in diesem Fall.

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Erstellt am 5 April '11, in Tiere.

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