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Schwedens Bären: geliebt und gehasst – dTV – Xvid

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Dauer: 43:28 | Größe: 353 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Osnaker

Die Paarungszeit der Braunbären fällt in die Monate Mai bis Juli. Um sich kennen zu lernen, gibt es oft regelrecht stürmische Verfolgungsjagden. Das stärkste Männchen der Region kommt zuerst zum Zug, die anderen müssen warten. Während der nächsten Winterruhe wird die Bärin ein bis vier Junge zur Welt bringen. Wertvoller Nachwuchs für den bedrohten europäischen Bestand. Zwei bis drei Jahre werden die jungen Bären noch mit ihrer Mutter umherziehen, je nachdem, wann sie wieder Nachwuchs erwartet. Rangeleien gehören zur Lieblingsbeschäftigung der Kleinen: Sie trainieren damit ihre Muskeln und fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. Da Geschwister nach der Trennung von der Mutter manchmal noch monatelang zusammen bleiben und gemeinsam auf Nahrungssuche gehen, ist es besser, wenn sie gut aufeinander eingespielt sind. Bären sind Allesfresser. Sie ernähren sich von Insekten, Wurzeln, Honig, Früchten und Frischfleisch. Selbst Aas steht auf ihrem Speiseplan, denn ihre Mägen sind immun gegen verdorbenes Fleisch. Pflanzliche Kost macht allerdings den größten Anteil aus. Außerdem gehören Ameisen zur Hauptnahrung der großen Räuber. Ein ausgewachsenes Bärenmännchen kann aber auch Elche zur Strecke bringen. Auf kurzen Strecken können die Raubtiere so schnell werden wie Rennpferde. Auch Kannibalismus ist bei Braunbären keine Seltenheit. Meist töten Männchen dabei den Nachwuchs anderer. Um für ihre Winterruhe gut gewappnet zu sein, legen sich die Bären vorher eine dicke Speckschicht zu. Ihr Pelz hält sie in dieser Zeit warm. Wie die Grizzlies in Alaska an den Lachsflüssen, sammeln sich auch europäische Braunbären an guten Futterplätzen. Wenn es dort genug Nahrung und Platz für alle gibt, geht es auch meist recht friedlich zu.

Schwedens Bären – geliebt und gehasst
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Erstellt am 4 Mai '09, in Tiere. Tags: , .

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