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Überleben in eisiger Kälte: Wie Tiere dem Winter trotzen – dTV – Xvid

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Dauer: 22:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Sid

Tiere sind Überlebenskünstler. Mit welch raffinierten Strategien sie sich gegen Schnee und eisige Kälte wappnen, zeigen Gestalter Klaus Huber und Kameramann Erich Pröll. Ihr Film „Überleben in eisiger Kälte – Wie Tiere dem Winter trotzen“ zeigt eindrucksvolle Aufnahmen von Tieren im harten Überlebenskampf. Die Dokumentation bietet einen ganzen „filmischen Winterzoo“: Bär, Luchs, Wildschwein, Hängebauchschwein, Steinbock, Gämse, Hirsch, Reh, Wolf, Hase, Igel, Schwan, Ente, Hermelin, Murmeltier, Schneehase, Schneehuhn, Esel, Pferd, Rind, Bartgeier, Waldrapp, Graugans, Pfau, Zebra, Gepard, Känguru, Affe, Lama, Waschbär. Wie überleben sie den Winter? Manche erstarren in der Kälte (Reptilien), andere überleben im Boden (Insektenlarven) oder im Schlamm (Frosch), legen Vorratskammern an und wachen nur zum Fressen aus der Winterruhe auf (Eichhörnchen). Andere wieder verschlafen die ganze Kälteperiode (Murmeltier) oder übersiedeln gleich in wärmere Gegenden (Zugvögel). Wer da bleibt, frisst sich einen Winterspeck an, zieht das dickere Winterfell an oder färbt sein Kleid weiß – zum Schutz vor Feinden wie auch vor der Kälte. Die Anpassungsfähigsten haben im Laufe der Evolution gelernt, auch längeren Frostperioden erfolgreich zu trotzen: Viele setzen die Körpertemperatur herab (Rotwild etwa um nicht weniger als 25 Prozent), fressen weniger und beschränken ihre Aktivitäten auf das Nötigste. Damit sparen sie Energie. Werden sie nicht aufgeschreckt und zur Flucht gezwungen, sind sie damit auch für harte Winter gut gerüstet. Eine wichtige Erkenntnis ist dies zum Beispiel für die Bestrebungen im Nationalpark Kalkalpen, Rotwildfütterungen schrittweise einzustellen und die Wildnis zurückkehren zu lassen. Viele Tiere sind im Winter aktiv. Mäuse bleiben putzmunter und werden selbst zum Futter für jagende Tiere, wenn sie unter der Schneedecke nach Fressbarem suchen. Am Beispiel der im Almtal heimisch gewordenen Graugänse werden in der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Grünau auch Verhaltensmuster und natürliche Voraussetzungen in der kalten Jahreszeit studiert: Der Graugans kann die Kälte nichts anhaben; dagegen würde der Waldrapp ohne geheiztes Quartier nicht überleben. Für die Dokumentation sind Klaus Huber und Erich Pröll auch in oberösterreichische Seen und Flüsse eingetaucht, um mit zwei Unterwasserkameras das Leben im eiskalten Wasser unter der Eisdecke einzufangen: Fische haben ihren Körper umgestellt, sie wirken träge, sogar Räuber werden zu kältestarren Faulpelzen. Die Bartgeier, früher in unseren Breiten verbreitete Aasfresser, nutzen die kalte Jahreszeit sogar zum Brüten. Wenn dann der Schnee in der Frühlingssonne schmilzt, kommen jene Tiere als Kadaver zum Vorschein, die den Winter nicht überlebt haben – ein reich gedeckter Tisch für die attraktiven Bartgeier und ihre eben geschlüpften Jungen. Die Sendung geht aber auch der Frage nach, wie es jenen Tieren in unseren Tiergärten geht, die aus anderen Erdteilen und Klimazonen stammen.

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Erstellt am 14 Mai '09, in Tiere. Tags: , , , .

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