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Nachtasyl: Frauen am Rande der Obdachlosigkeit – dTV – Xvid

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Dauer: 24:19 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Unknown2011

Frauen versuchen ihre Obdachlosigkeit bis zuletzt zu vertuschen“, sagt Sozialarbeiterin Jutta Reichardt vom Tagestreff für wohnungslose Frauen in Berlin-Wedding. Hier, in „Evas Haltestelle“, nutzen täglich zwischen 20 und 40 Frauen aller Altersgruppen die Möglichkeit zu duschen, kostenlos zu essen oder einfach nur im Warmen zu sitzen. „Frauen kleiden sich möglichst ordentlich, sie übernachten bei irgendwelchen Männern. Erst wenn das gar nicht mehr geht, landen sie auf der Straße“, so Reichardt. So war es auch bei Antje Apel (33) aus Berlin, die wegen Überschuldung aus ihrer Wohnung rausflog und dann bei wechselnden Bekannten unterkam. In ihrer letzten Bleibe bei einer Alkoholiker-Familie hielt sie es nur ein paar Tage aus. Dann war sie wochenlang auf der Straße. Erst als eine Bekannte sie zu Berlins einziger Notunterkunft für Frauen führte, ging es nach Jahren des Absturzes wieder ein kleines Stück bergauf. Mittlerweile lebt Antje in einem betreuten Frauenwohnhaus, doch ein Zuhause ist es für sie nicht. Kein Geld, keine Arbeit, aber jede Menge Schulden, dazu ein latentes Alkoholproblem und niemand, der ihr wirklich nahe steht – der Neuanfang ist schwierig. Rund 6900 Menschen in der deutschen Hauptstadt sind als „wohnungslos“ registriert. Ein knappes Viertel davon sind Frauen. Das heißt, sie haben zwar irgendeine Art von Notunterkunft, aber keinen Miet- oder Untermietvertrag. Sie kämpfen um ein bisschen Normalität in einem Leben, das zumeist von zerrütteten Familienverhältnissen, Arbeitslosigkeit und Einsamkeit geprägt ist. Spiegel TV-Autorin Beate Schwarz hat sich die Geschichten von vier Frauen ohne Wohnung angehört und sie begleitet bei ihren Versuchen, ihrem Leben eine positive Wendung zu geben.

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Erstellt am 15 Dezember '10, in Reportagen. Tags: , .

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