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Poker um das schwarze Gold: Wie Spekulanten den Ölpreis hochtreiben – dTV – Xvid

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Dauer: 45:00 | Größe: 379 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Die Lastwagen, die über das riesige Gelände rollen, haben Reifen von vier Meter Höhe und sind so groß wie zwei Familienhäuser. Und wenn die Fahrerin von einem der grö ßten Trucks der Welt die 400 Tonnen abkippt, riecht die tranige Erde nach Geld: In jeder Fuhre stecken 10.000 Dollar. 400 Milliarden Kubikmeter Erdöl lagern hier in der kanadischen Provinz – als Bitumen in einer Mischung von Sand und Öl. Und über 100 Milliarden Dollar investieren Ölfirmen und Banken aus aller Welt, um aus den riesigen Mengen Ölsand das schwarze Gold zu destillieren. Eine Investition, die sich lohnt. Manhattan, New York, an der weltgrößten Ölbörse Nymex beginnt das tägliche Glücksspiel. Zwei Lager versuchen viel Geld zu verdienen. Da sind die kommerziellen Händler, die mit Rohölprodukten handeln. Und da sind die Spieler, die den Schmierstoff für die Weltwirtschaft nur auf dem Papier verkaufen. Sie wetten auf die künftige Preisentwicklung, meist darauf, dass der Ölpreis steigt. In zwei Wochen, in zwei Monaten, in zwei Jahren. Es geht nicht um wirkliche Lieferungen von Öl. Es ist eine Wette mit der Angst, dass möglicherweise nicht genügend Öl vorhanden ist. Dann verkaufen sie ihre Verträge weiter. Über 300.000 Verträge wechseln jeden Tag in New York den Besitzer. Das Geschäft ist global. ‚Die Szene ändert sich rasant.‘, sagt Benoit de Vitry, Rohstoffmanager von Barclay Capital, einer der weltweit großen Banken im Geschäft. ‚Wir haben Tausende von Kunden, die ins Ölgeschäft gehen.‘ Das Pokern der Investmentbanken und Versicherungsfonds ist zum Spekulationssport in der Branche geworden. Auf Kosten der Verbraucher.

Poker um das schwarze Gold – Wie Spekulanten den Ölpreis hochtreiben
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Erstellt am 29 Januar '11, in Nordamerika, Reportagen, Wirtschaft. Tags: , , , .

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