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Seuchen im Gepäck: Die Verterinäre der Grenzkontrollstelle – SATRip – Xvid

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Dauer: 01:33:52 | Größe: 900 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: fBi

Eine Frau aus Äthiopien steht fassungslos am Flughafenzoll. Vor ihren Augen entsorgt Veterinärin Karin Wirth Ihr Frühstück in einer Mülltonne. Das Brot mit Fleischpastete darf nicht über die Grenze, aus Sicherheitsgründen. In Afrika grassiert die Maul- und Klauenseuche. Daher ist auch Rindfleisch, das in einer Reisekühlbox lagert, nicht einfuhrfähig. Die Äthiopierin hatte Filets aus der Heimat mitgebracht, um ihren Geburtstag auf einer Grillparty zu feiern. Jetzt schmeisst Tierärztin Wirth auch die letzten 2 Kilo Roastbeef der Frau einfach weg. Noch an diesem Tag wird das Fleisch abgeholt und auf Staatskosten verbrannt. Die Gefahr für Deutschland wäre sonst viel zu gross. Jährlich landen am Frankfurter Flughafen über 34 Tonnen Lebensmittel im Abfall. Aus Angst vor Seuchen dürfen im privaten Reiseverkehr keine Waren tierischer Herkunft mitgebracht werden. Diese Regelung gilt bei der Einreise aus nichteuropäischen Ländern. Doch gerade aus der Ferne werden Delikatessen mitgeführt, von denen die Schweinepest, die Maul- und Klauenseuche oder die Vogelgrippe übertragen werden kann. Seit dem 01.07.2007 durchsuchen daher 12 Veterinäre verdächtige Koffer nach verbotener Nahrung. Die Mitarbeiter der so genannten tierärztlichen Grenzkontrollstelle wurden eingestellt, nachdem zuvor die Geflügelpest in Südostasien ausgebrochen war und auch Europa bedrohte. Seitdem werden jährlich rund 55.000 Reisende nach Lebensmitteln durchsucht. Auch Passagiere, die mit lebenden Tieren fliegen, können von den Mitarbeitern des Hessischen Landes überprüft werden. Immer wieder sperren Besitzer Ihre Hunde in viel zu kleine Transportkäfige ein, oder habe keine Impfpapiere für ihre Katzen dabei. Dann landen die Tiere monatelang in Quarantäne, oder werden sogar des Landes verwiesen. Denn ohne gültigen Tollwutschutz darf kein Tier aus einem Drittland nach Europa. Ueber mehrere Wochen begleitete SPIEGEL-TV-Autor Markus Grün die Veterinäre bei ihren risikoorientierten Stichprobenkontrollen, kurz ROS genannt. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erteilte für die Dreharbeiten eine bislang einmalige Ausnahmegenehmigung.

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Erstellt am 10 Januar '10, in Reportagen. Tags: , , .

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