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Zittern und Zocken: Krisenzeiten an der Frankfurter Börse – dTV – Xvid

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Dauer: 29:00 | Größe: 233 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: Sid

„Etwas liegt in der Luft“, stellt Mr. Dax besorgt fest. Mr. Dax, so nennt man den forschen Aktienhändler Dirk Müller auf dem Frankfurter Börsenparkett. Es ist Februar 2008: Die ständige Angst vor dem großen Crash begleitet den Börsianer seit geraumer Zeit. Für Müller steht fest: Der Absturz wird kommen, das ist nur eine Frage der Zeit. Ganz anders der optimistische Analyst Robert Halver: „Das wird schon gut gehen“, glaubt er. Die folgenden Monate freilich werden Dirk Müller auf dramatische Weise Recht geben: Horrornachrichten von weltweiten Abstürzen, gigantischen Wertverlusten und einer Finanzkrise historischen Ausmaßes sind von hier zu vermelden. Im Februar 2008 startete ARD-Autor Christian Jentzsch und sein Team mit Dreharbeiten für eine Reportage über die Frankfurter Börse – zu einer Zeit, als die Finanzwelt noch in Ordnung schien. Daraus wurde die Chronik eines Krisenjahres an Deutschlands Finanzplatz Nummer eins. Jentzsch hat das tägliche Zittern und Zocken an der Frankfurter Börse über Monate hinweg beobachtet. Und die Menschen, die hier die großen und kleinen Räder drehen. Dirk Müller etwa: Er ist ein prominentes Gesicht der Deutschen Börse. Er hat alles erlebt, den Boom um die New Economy und zugehörigen Crash, den Aufstieg und Fall der T-Aktie, den 11. September. Und nun diese Krise, die alles bisherige in den Schatten stellt. „Seit Jahrzehnten heißt es: Wir Leben zu viel auf Pump, wir verfrühstücken die Zukunft unserer Kinder“, sagt Müller. „Aber wenn das seit Jahrzehnten läuft, dann heißt das nichts anderes, als dass wir die Kinder sind; und dass wir genau diejenigen sind, die die Schulden von Jahrzehnten zurückzahlen müssen.“ Ein düsterer Befund. Doch die Reportage begleitet nicht nur Finanzjongleure wie Dirk Müller und Robert Halver. Unzählige gute Geister gibt es unter den Angestellten, die die Börsenmaschine zuverlässig in Gang halten. Und dann ist da auch noch der ARD Börsendino Frank Lehmann, den das Parkett einfach nicht loslässt. Er kennt jeden Winkel hier und jeden, der hinter den Kulissen wirkt. „Hier habe ich die Makler ausrutschen sehen, als das Parkett noch richtig poliert war. Heute rutschen vor allem die Banker aus beim Zocken und fahren riesige Verluste ein“, klagt der Journalist.

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Erstellt am 14 Mai '09, in Reportagen, Wirtschaft. Tags: , , .

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