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Paläste für das Volk – HDTV – SD/720p

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Der „Palast der Wissenschaften“ in Moskau, der „Palast Serbiens“ in Belgrad, der „Kulturpalast“ in Sofia, der „Parlamentspalast“ in Bukarest und der „Palast der Republik“ in Berlin – der Film erzählt die bisweilen bizarren Geschichten der gigantischen sozialistischen Volkspaläste und die der Menschen, die sie bauten. Diese Paläste für das Volk, einst für eine revolutionäre Ewigkeit gebaut, haben ihre Auftraggeber überdauert und suchen nun nach neuer Bedeutung und Verwendung in einer Welt ohne Könige.

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Erstellt am 8 November '18 von , in Architektur, Städte. Tags: , , , , , .

Der Krieg fährt mit – dTV – DivX

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Dauer: 28:17 | Größe: 267 MB | Sprache: Deutsch | Format: DivX | Uploader: nudelfan

18 Jahre lang ist kein Direktzug mehr gefahren, zwischen Belgrad und Sarajevo. Seit Beginn des Bosnienkrieges im April 1992 war die historisch wichtigste Verbindung auf dem Balkan unterbrochen. Aber jetzt soll sie wiederbelebt werden. Der „Express 451“ startet seit Dezember 2009 täglich um 8:15 Uhr vom Belgrader Hauptbahnhof. Er braucht rund 10 Stunden für die 350 Kilometer lange Strecke – und befördert bisher auch nur wenige Reisende. Früher lagen die wirtschaftlich prosperierende Hauptstadt Belgrad und die unbestrittene kulturelle Metropole Sarajevo in einem Land. Heute muss der Zug zwei Staatsgrenzen überwinden. Die Kroaten nehmen es mit der Kontrolle besonders genau, wollen sie doch demnächst Mitglied der Europäischen Union werden. An jeder Grenze werden Lokomotive, Zugführer und Schaffner ausgetauscht. Auch die komplizierte Aufteilung der insgesamt nur drei Wagons spiegelt die Zersplitterung Jugoslawiens wider: Den Speisewagen stellt Serbien, die beiden anderen das zweigeteilte Bosnien – einen die bosnische Serbenrepublik, den anderen die muslimisch-kroatische Föderation. Die Zugfahrt mit dem „Express 451“ beweist eindrucksvoll, wie langsam und mühevoll eine Annäherung in der von Krieg und Vertreibung gezeichneten Region ist. Eisenbahnangestellte und Reisende erinnern sich noch wehmütig an die früheren Zeiten, als die jugoslawische Eisenbahn ein Prestigeobjekt des legendären Präsidenten Josip Broz Tito war. Die Züge waren die modernsten ihrer Zeit. Tito wollte damit der Welt beweisen, wie fortschrittlich der jugoslawische Sozialismus war. Heute ist die Technik veraltet. Weite Teile des Schienennetzes zeigen immer noch die Zerstörungen des Krieges oder sind nur notdürftig repariert. Entlang der Strecke stehen Kriegsruinen. Viele der Pendler, die den Zug zur Fahrt von einem Dorf zum nächsten nutzen, schließen kategorisch aus, dass sie jemals wieder ins Land der Kriegsgegner reisen werden. Andere wiederum werden doch neugierig und überlegen sich die Fahrt. Damit macht die Reise mit dem „Express 451“ auch Hoffnung, denn manche Passagiere haben sich zum ersten Mal seit dem Krieg wieder entschlossen, ihre Familienangehörige in Serbien oder Bosnien zu besuchen. Ein bosnischer Rentner wird seine Enkel in Belgrad das erste Mal sehen, und ein junges bosnisches Paar will jetzt regelmäßig mit dem Zug von Sarajevo nach Belgrad fahren. Beide sind der Meinung, dass es endlich Zeit werde den Nationalismus zu überwinden. Ganz nach dem Motto: Reisen verbindet.

Der Krieg fährt mit
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Erstellt am 18 April '10 von , in Dokus, Eisenbahn, Geschichte/Politik, Neuzeit. Tags: , , , , , , .

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