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Panzer gegen Polen: Honeckers Geheimplan gegen Solidarnosc – HDTV – 720p

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Vor 30 Jahren wurde es unruhig in Polen. Die Volksrepublik steckte im Sommer 1980 in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. In Danzig ballten Werftarbeiter die Fäuste. Es kam zu massiven Streiks und die unabhängige Gewerkschaft Solidarnosc entstand. Mit ihr entfaltete sich eine Protestwelle, die das ganze Land erfasste. Erich Honecker begriff sehr schnell, was passieren würde, wenn die Entwicklung im Nachbarland nicht aufgehalten würde: Die Tage des Sozialismus wären gezählt gewesen nicht nur in Polen. Honeckers Position war klar: „Wir sind nicht für Blutvergießen. Das ist das letzte Mittel. Aber auch dieses letzte Mittel muss angewandt werden, wenn die Arbeiter- und Bauernmacht verteidigt werden muss.“ Zunächst wurde politisch gehandelt. Der visafreie Reiseverkehr zwischen der DDR und Polen war im Oktober 1980 einseitig von Ostberlin eingestellt. Die SED-Spitze drängte die kommunistische Führung in Warschau zum kompromisslosen Handeln gegen die „Konterrevolution“. Doch die wirkte wie gelähmt. Die Kontakte zum polnischen Geheimdienst wurden intensiviert. Aber der Sozialismus in Polen bröckelte weiter. Honecker versuchte in Moskau alle Ostblockführer für eine militärische Lösung zu gewinnen. Das Echo war jedoch differenzierter als von ihm erhofft. NVA-Generäle und Spitzenmilitärs des Warschauer Vertrages brüteten aber bereits einen Geheimplan aus: Am Tag X sollten zwölf sowjetische, eine tschechoslowakische und eine NVA-Division in Polen einmarschieren, um mit polnischen „Waffenbrüdern“ für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Dokumentation „Panzer gegen Polen“ berichtet über eine dramatische Zeit, die viele Historiker als den Anfang vom Ende des Ostblocks bezeichnen. Aus neuesten Forschungsergebnissen und ausgewerteten Geheimprotokollen wird ersichtlich, wie nah Europa 1980/81 am Rand eines Krieges stand und welch unheilvolle Rolle SED-Führung und NVA-Militärs in jener Zeit spielten. Als es im Sommer 1980 in Polen zu massiven Streiks kommt und die Gewerkschaft Solidarnosc entsteht, ist die DDR-Führung geschockt. Erich Honecker begreift sehr schnell, was passiert, wenn die Entwicklung im Nachbarland nicht aufgehalten wird, und versucht, alle Ostblockführer für eine militärische Lösung zu gewinnen. Die Dokumentation berichtet über eine dramatische Zeit, die viele Historiker als den Anfang vom Ende des Ostblocks bezeichnen.

Dauer: 50:00 | Größe: 1.100 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: gr00ve

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Erstellt am 1 Oktober '10 von , in DDR. Tags: , , , , , , , , , .

Arm trotz Arbeit – dTV – Xvid

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Dauer: 60:00 | Größe: 525 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: PolarBear

Ökonomen nennen es nüchtern Niedriglohn. Die Gewerkschaften brandmarken es als Ausbeutung, was rund sieben Millionen Menschen Tag für Tag in Deutschland erleben. Inzwischen machen Menschen mit Berufsausbildung und Akademiker drei Viertel der Niedriglöhner aus. Viele verdienen dabei so wenig, dass sie auf Zuschüsse vom Staat angewiesen sind. Die Dokumentation beschreibt ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich. Da wird der Wachmann eines Security-Unternehmens mit 4,20 Euro Stundenlohn unter das Existenzminimum gedrückt und zu dauerhaften Überstunden gezwungen, um nicht hungern müssen. Für seinen Arbeitgeber ist das offenbar kein Problem, obwohl er gegen das deutsche Arbeitszeitgesetz verstößt. Andernorts wird ein Zeitarbeiter dazu benutzt, fest angestellte Arbeitskräfte unter Druck zu setzen, denn er verdient rund 30 Prozent weniger. Sanitätern werden die Löhne gesenkt, weil der Arbeitgeber eine gefällige Gewerkschaft für Tarifverhandlungen fand. Und ein Textildiscounter unterschlägt seinen Beschäftigten den Tariflohn. Ähnliche Vorkommnisse gibt es auch in Frankreich. Dort ist ein Landarbeiter vergeblich auf der Suche nach einem Vollzeitjob. Ihm bleiben nur Teilzeitarbeit und Gelegenheitsjobs bezahlt über sogenannte „chèques emploi service universel“, über Arbeitsservice-Schecks. Damit kann er der Armut aber kaum entfliehen. In Paris glaubt eine junge Frau, als Haushaltshilfe feste Arbeit zu finden. Doch ihre Arbeitgeberin verweigert den Mindestlohn und zwingt sie zur Schwarzarbeit. Die Folge: kein nachweisbarer Job, keine Wohnung – ein Teufelskreis. Die Dokumentation zeigt die Arbeits- und Lebenswelt von Menschen, die unter schwersten Bedingungen auf niedrigstem Lohnniveau schuften. Und sie blickt auf die Folgen dieser dramatischen Veränderung der Arbeitswelt.

Arm.trotz.Arbeit.GERMAN.DOKU.dTV.XviD-PressTV
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Erstellt am 29 Juni '10 von , in Menschen, Reportagen. Tags: , , , , .

Für Danzig sterben? – dTV – SD

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In Danzig begann der 1939 mit den Schüssen der „Schleswig-Holstein“ auf den polnischen Militärstützpunkt Westerplatte der Zweite Weltkrieg. 41 Jahre später wurde in Danzig, das nun offiziell Gdansk hiess die freie Gewerkschaft „Solidarnosc“ gegründet. Der Film fragt, wieso gerade Danzig Schauplatz zweier so folgenreicher historischer Ereignisse wurde.

Dauer: 43:00 | Größe: 350 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

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Erstellt am 7 Februar '10 von , in Geschichte/Politik, Zweiter Weltkrieg. Tags: , , , , .

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