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Der Pfad des Kriegers – dTV – Xvid

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Dauer: 1:27:00 | Größe: 715 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

Mit Jesus und Marx zu den Waffen: Das Doku-Porträt „Der Pfad des Kriegers“ erzählt von dem jungen Geistlichen Michael Nothdurfter, der in Lateinamerika den Guerillakrieg übte. Es ist die Geschichte einer Radikalisierung – mit vielen Parallelen zur RAF. Sachte tönt das Echo der Weltrevolution durch die gottgefällige Alpenlandschaft von Tirol. „Wir saßen mit unseren Ponchos in unseren Berghütten und hörten ‚Sandinista‘ von The Clash“, erinnert sich am Anfang die Erzählerstimme dieses ungewöhnlichen Doku-Porträts. Doch nicht jedem reichen Punkrockplatten und Nicaragua-Kaffee, um den eigenen höheren Zielen Ausdruck zu verleihen. Der junge Michael Nothdurfter, ehemaliger Jungscharführer und angehender Theologe, bricht aus dem beschaulichen Bozen in die weite Welt auf. Sein Traum, wie er ihn später in einem Brief an die besorgte Mutter formuliert, klingt selbstlos und größenwahnsinnig zugleich: „Die christliche Botschaft leben und Geschichte machen.“ Jesus und Marx sind für den zukünftigen Revoluzzer die beiden großen Leitfiguren. 1980 geht er zum Studieren nach London, zwei Jahre später wird er Jesuiten-Novize in Lateinamerika. Er lebt zwischen den Armen von Bolivien in den Slums von El Alto und leistet in den menschenunwürdigen Silberminen von Potosi Beistand. Doch das Gebet, so stellt er bald fest, kann die Ausbeutung der Dritten Welt nicht beenden. Deshalb schließt sich der Geistliche einer Guerillatruppe an und nimmt den damaligen Coca-Cola-Repräsentanten in Bolivien als Geisel. 1990 wird „Comandante Miguel“, wie man den jungen Tiroler inzwischen respektvoll in seiner Kampfeinheit nennt, von Militärs erschossen.

Der.Pfad.des.Kriegers.German.DOKU.WS.dTV.XViD-LoD
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Erstellt am 20 Januar '10 von , in Menschen, Moderne. Tags: , , , , , , .

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