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Geheimoperation Ostpolitik – dTV – SD

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Am 7. Dezember 1970 macht eine Geste Schlagzeilen in aller Welt: Bundeskanzler Willy Brandt kniet während eines Staatsbesuchs in Polen vor dem Ehrenmal im Warschauer Ghetto nieder. Das wird als deutliches Signal für eine neue Politik gegenüber den Ländern des Ostblocks verstanden. Diese neue Politik ist so brisant und so umstritten, dass sie nur in aller Heimlichkeit angebahnt werden kann. Der Film von Jürgen Bevers erzählt die erstaunliche Geschichte dieser Vorbereitung.

Dauer: 45:00 | Größe: 400 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid | Uploader: HB

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Erstellt am 18 November '10 von , in DDR. Tags: , , , .

Panzer gegen Polen: Honeckers Geheimplan gegen Solidarnosc – HDTV – 720p

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Vor 30 Jahren wurde es unruhig in Polen. Die Volksrepublik steckte im Sommer 1980 in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. In Danzig ballten Werftarbeiter die Fäuste. Es kam zu massiven Streiks und die unabhängige Gewerkschaft Solidarnosc entstand. Mit ihr entfaltete sich eine Protestwelle, die das ganze Land erfasste. Erich Honecker begriff sehr schnell, was passieren würde, wenn die Entwicklung im Nachbarland nicht aufgehalten würde: Die Tage des Sozialismus wären gezählt gewesen nicht nur in Polen. Honeckers Position war klar: „Wir sind nicht für Blutvergießen. Das ist das letzte Mittel. Aber auch dieses letzte Mittel muss angewandt werden, wenn die Arbeiter- und Bauernmacht verteidigt werden muss.“ Zunächst wurde politisch gehandelt. Der visafreie Reiseverkehr zwischen der DDR und Polen war im Oktober 1980 einseitig von Ostberlin eingestellt. Die SED-Spitze drängte die kommunistische Führung in Warschau zum kompromisslosen Handeln gegen die „Konterrevolution“. Doch die wirkte wie gelähmt. Die Kontakte zum polnischen Geheimdienst wurden intensiviert. Aber der Sozialismus in Polen bröckelte weiter. Honecker versuchte in Moskau alle Ostblockführer für eine militärische Lösung zu gewinnen. Das Echo war jedoch differenzierter als von ihm erhofft. NVA-Generäle und Spitzenmilitärs des Warschauer Vertrages brüteten aber bereits einen Geheimplan aus: Am Tag X sollten zwölf sowjetische, eine tschechoslowakische und eine NVA-Division in Polen einmarschieren, um mit polnischen „Waffenbrüdern“ für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Dokumentation „Panzer gegen Polen“ berichtet über eine dramatische Zeit, die viele Historiker als den Anfang vom Ende des Ostblocks bezeichnen. Aus neuesten Forschungsergebnissen und ausgewerteten Geheimprotokollen wird ersichtlich, wie nah Europa 1980/81 am Rand eines Krieges stand und welch unheilvolle Rolle SED-Führung und NVA-Militärs in jener Zeit spielten. Als es im Sommer 1980 in Polen zu massiven Streiks kommt und die Gewerkschaft Solidarnosc entsteht, ist die DDR-Führung geschockt. Erich Honecker begreift sehr schnell, was passiert, wenn die Entwicklung im Nachbarland nicht aufgehalten wird, und versucht, alle Ostblockführer für eine militärische Lösung zu gewinnen. Die Dokumentation berichtet über eine dramatische Zeit, die viele Historiker als den Anfang vom Ende des Ostblocks bezeichnen.

Dauer: 50:00 | Größe: 1.100 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: gr00ve

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Erstellt am 1 Oktober '10 von , in DDR. Tags: , , , , , , , , , .

Krieg in den Wolken: Luftspionage über der DDR – HDTV – 720p

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Luftspionage ist in den 50er Jahren das wichtigste Mittel, so viel wie möglich über den technischen Stand des Gegners zu erfahren. Die Großmächte rüsten auf, ideologisch und militärisch. Der Himmel über der DDR ist im Kalten Krieg heiß umkämpft, erst Mitte der 60er Jahre gehen mit fortschreitender Satellitentechnik die Luftraumverletzungen zurück. 10. März 1964 im ostdeutschen Gardelegen: Man hört Schüsse am Himmel, dann sieht Gerd Friedrichs ein brennendes Flugzeug in den nahe gelegenen Wald stürzen und denkt: „…nicht schon wieder Krieg“. Bei der abgeschossenen Maschine handelt es sich um ein amerikanisches Spionageflugzeug. Die DDR-Bürger wähnen sich in Sicherheit, nicht ahnend, welche Gefahr von den Luftgefechten der Supermächte Sowjetunion und USA direkt über ihren Köpfen ausgeht. 1947 starten die Westalliierten ein Großprogramm, mit dem der komplette Ostblock vermessen und kartographiert werden soll. Die erforderlichen Informationen liefert die Luftspionage. Westberlin kann nur über Luftkorridore erreicht werden. Die westlichen Alliierten fliegen also ganz legal über das Territorium der DDR – streng bewacht von den Sowjets. 1948 blockiert die Sowjetunion die Transitwege nach Berlin. Die einzige Möglichkeit, Westberlin zu versorgen, bleibt der Luftweg. Ein neues Kapitel der Spionage beginnt. Vom Luftkorridor aus wird fotografiert und beobachtet. Die sowjetischen Streitkräfte, stationiert in Wünsdorf, nehmen jedes westliche Flugzeug in Patrouille. Wer den Flugkorridor verlässt, wird gnadenlos beschossen. So am 29. April 1952, als eine Passagiermaschine der Air-France auf dem Flug von Frankfurt/Main nach Berlin ins Kreuzfeuer gerät und mit Einschüssen und Verletzten an Bord in Berlin Tempelhof landet. Die Provokation im Luftraum des Ostblocks haben Methode: Verantwortlich dafür ist Curtis LeMay, Luftwaffenchef der Amerikaner und ein Kalter Krieger, der den Dritten Weltkrieg blind einkalkuliert. Im März 1953 wird eine britische Avro Lincoln, ein strategischer Bomber, über dem Territorium der DDR abgeschossen. Die Crewmitglieder kommen ums Leben, die politische Situation droht zu eskalieren. 1959 stationiert die Sowjetunion in der DDR Atombomben. Die westliche Luftspionage kann den Standort ermitteln und die Atomwaffen werden nach wenigen Monaten wieder abgezogen. Nachdem 1964 zwei weitere westliche Militärmaschinen über der DDR abgeschossen werden, sind den Westalliierten die Spionageflüge zu riskant. Doch das Kapitel Luftspionage über dem Territorium der DDR endete letztlich erst mit dem Fall der Mauer. Dokumentation von John Goetz, Jan N. Lorenzen und Claudia Schön (2007)

Dauer: 45:00 | Größe: 1.100 MB | Sprache: Deutsch | Format: h264 | Uploader: HB

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Erstellt am 7 August '09 von , in DDR. Tags: , , , .

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